Prozesskostenrechnung und Activity-Based Costing: Kosten wirklich verstehen
Mit der Prozesskostenrechnung (PKR; im englischen Sprachraum: Activity-Based Costing, ABC) finden Sie heraus, wohin Ihre Gemeinkosten in welcher Höhe fließen – und warum.
Prozesskostenrechnung: Ein präziserer Blick auf Ihre Kosten.
Prozesskostenrechnung und Activity-Based Costing geben Ihnen einen genauen Einblick, welche Produkte und Prozesse Ihre Gemeinkosten erhöhen. Sie verbessert die Genauigkeit der Kostenverrechnung und unterstützt fundierte Budgetierungs- und Preisgestaltungsstrategien.
Lieferengpässe, der Fachkräftemangel und hohe Energiepreise machen es heutzutage besonders wichtig, zu wissen, wohin das Geld Ihres Unternehmens fließt, wo sich Investitionen lohnen und wo Zeit und Geld verschwendet werden. Die Prozesskostenrechnung schafft Transparenz über Margen und deckt insbesondere in Bereichen wie der Logistik und Verwaltung verborgene Kostentreiber auf. Dafür lohnt es sich, die in Teilen sehr komplexe Implementierung auf sich zu nehmen.
„Unternehmen, die Activity-Based Costing-Techniken anwenden, übertreffen vergleichbare Unternehmen ohne ABC-Nutzung über einen Zeitraum von drei Jahren ab der Implementierung um etwa 27 Prozent.“
– Kennedy and Affleck-Graves, Journal of Management Accounting Research
Was sind Activity-Based-Costing und Prozesskostenrechnung?
Activity Based Costing (ABC) und die Prozesskostenrechnung bezeichnen beide Methoden zur Kostenrechnung, in denen die Gemeinkosten und indirekte Kosten den entsprechenden Produkten und Dienstleistungen zugeordnet werden. In Deutschland ist die Prozesskostenrechnung seit den 1980er-Jahren verankert, während sich im internationalen Bereich um die selbe Zeit die ABC-Methode etabliert hat. Zu der Geschichte, den Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Methoden später mehr.
Im Kern identifiziert die Prozesskostenrechnung die tatsächlichen Kostentreiber in Ihrem Unternehmen – Aktivitäten wie Maschineneinrichtungen, Qualitätsprüfungen oder Kundenservice-Interaktionen – und weist die Aufwendungen den Produkten zu, für die sie verwendet werden.
Dieser Ansatz deckt versteckte Kosten auf, die von traditionellen Buchhaltungsmethoden übersehen werden. Beispielsweise kann ein Automobilzulieferer so feststellen, dass seine Mittelkonsolen für Links- und Rechtslenker einen unverhältnismäßig hohen Rüstaufwand erfordern, oder ein Dienstleistungsunternehmen entdecken, dass bestimmte Kunden einen hohen Anteil an Supportstunden beanspruchen, während sie nur einen geringen Anteil am Umsatz generieren. Indem diese Realitäten offengelegt werden, ermöglicht die Prozesskostenrechnung Führungskräften, fundierte Entscheidungen über Preisgestaltung, Produktmix, Prozessverbesserungen und Kundenbeziehungen zu treffen.
Warum ABC/PKR in der modernen Finanzwelt an Bedeutung gewinnen.
Activity-Based Costing wurde Mitte der 1980er Jahre durch Arbeiten von Akademikern wie Robert S. Kaplan eingeführt. Gleichzeitig entwickelte Peter Horváth in Deutschland die Prozesskostenrechnung, die sich in deutschen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen verbreitete. Heute gewinnen diese Methoden branchenübergreifend erneut an Bedeutung. Treiber sind unter anderem komplexere Lieferketten, volatile Energiepreise, Fachkräftemangel und regulatorische Anforderungen. Dazu gehört auch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), die eine deutlich granularere Erfassung von Kosten im Kontext der Nachhaltigkeitsberichterstattung verlangt, als das bisher der Fall war.
Gleichzeitig haben Automatisierung und moderne Finanzsysteme viele Hürden für die Implementierung beseitigt. Darüber hinaus erhalten Unternehmen durch digitale Transformationen mehr Daten, wodurch die Prozesskostenrechnung einfacher umsetzbar ist.
Unternehmen nutzen die Prozesskostenrechnung und ABC daher nicht nur für genauere Kalkulationen, sondern auch als strategisches Instrument, etwa zur Bewertung von Investitionen, zur Steuerung von Ressourcen oder zur Priorisierung von Kundenbeziehungen. Die grundlegende Erkenntnis bleibt: Für gute Entscheidungen brauchen Sie Transparenz über die tatsächlichen Kostentreiber.
„Vor Workday konnte ich während strategischer Besprechungen nicht einfach schnell im System nach einer Antwort suchen. Die Möglichkeit, Fragen sofort zu beantworten, beschleunigt unsere Entscheidungsfindung.“
– VP, Chief Accounting Officer und Controller, Denny‘s
Vorteile und Grenzen der Prozesskostenrechnung.
Die Prozesskostenrechnung bietet Unternehmen, die mit komplexen Kostenstrukturen zu kämpfen haben, wertvolle Einblicke. Sie bringt aber auch Kompromisse mit sich, die vor der Implementierung sorgfältig abgewogen werden sollten.
Vorteil: Verbesserte Kostentransparenz.
Durch die verursachungsgerechte Zuordnung von Kosten zu konkreten Aktivitäten – etwa Rüstvorgängen, Qualitätsprüfungen oder Kundensupport – macht die Prozesskostenrechnung Ineffizienzen sichtbar, die in traditionellen Kalkulationen oft verborgen bleiben. Diese Transparenz ermöglicht Führungskräften fundierte Preisentscheidungen und eine gezielte Portfoliooptimierung auf Basis des tatsächlichen Ressourcenverbrauchs statt pauschaler Verteilungen.
Ein typisches Beispiel aus dem deutschen Mittelstand: Ein Maschinenbauunternehmen erkennt mithilfe der Prozesskostenrechnung, dass Kleinserienprodukte durch häufige Rüstvorgänge und zusätzliche Prüfungen deutlich höhere Stückkosten verursachen als angenommen. Daraufhin passt es seine Preise und Variantenstruktur gezielt an.
Vorteil: Genauere Rentabilitätsanalyse.
Die Prozesskostenrechnung zeigt auf, welche Produkte, Dienstleistungen und Kunden den meisten Gewinn erzielen. Diese Erkenntnis informiert die Ressourcen- und Investitionsallokation und steigert so die Gesamtprofitabilität des Unternehmens.
Beispielsweise könnte eine Privatbank so herausfinden, dass nach Berücksichtigung aller Betreuungsaktivitäten wie Beratung, Reporting und individuellen Services, eine kleine Gruppe Geschäftskunden den Großteil ihrer Gewinne erwirtschaftet. Bei einer anderen Gruppe erkennt sie, dass sie tatsächlich einen Wertverlust verursacht. Anhand dieser Informationen könnte sie ihre Gebührenordnung und Kundenstrategie anpassen.
Vorteil: Unterstützung für Lean-Management und kontinuierliche Verbesserung.
Die Prozesskostenrechnung ergänzt Lean-Initiativen auf natürliche Weise, indem sie Aktivitäten sichtbar macht, die nicht wertschöpfend sind. Dieser datengesteuerte Ansatz sorgt dafür, dass Verschwendung dort reduziert wird, wo es am wichtigsten ist – und nicht nur dort, wo es am einfachsten ist.
Beispielsweise könnte ein Tier-1-Automobilzulieferer (z. B. Bosch) die Prozesskostenrechnung nutzen, um genau zu ermitteln, wie viel jede Qualitätsprüfung, jede Nacharbeitschleife und jeder Lagerhaltungspunkt pro Fahrzeugteil kostet. Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) lassen sich so gezielt Kostentreiber identifizieren und Prozesse effizienter gestalten.
Grenze: Komplexe Implementierung.
Eine Prozesskostenrechnung erfordert zu Beginn erhebliche Investitionen an Zeit und Fachwissen. Die Identifikation von Aktivitäten, die Zuordnung von Kostentreibern und die Datenerhebung können besonders für mittelständische Unternehmen ohne spezialisierte Controlling-Abteilung überwältigend sein. Moderne Ansätze wie das Time-Driven ABC sind einfacher und schneller umzusetzen und überwinden diese traditionellen Hürden.
Implementierungen können auch scheitern, weil Unternehmen den langfristigen Ressourcenbedarf für die Pflege des Systems unterschätzen. Klassische Modelle erfordern oft Folgeerhebungen, um die Daten aktuell zu halten, was die Prozesskostenrechnung zu einer teuren und aufwendigen Angelegenheit macht.
Wenn Sie mit einem Pilotprojekt in nur einer Geschäftseinheit starten, können Sie den Mehrwert der Prozesskostenrechnung aufzuzeigen, bevor eine Skalierung erfolgt. So kann Ihr Team seine Methoden verfeinern und internes Fachwissen aufbauen, bevor es die unternehmensweite Umsetzung angeht.
Grenze: Datenbeschaffung- und pflege.
Die Genauigkeit einer Prozesskostenrechnung hängt direkt von der Qualität und Quantität der zugrunde liegenden Daten ab. Die Erfassung detaillierter Aktivitätsinformationen kann schwierig sein, da die Belegschaft sich möglicherweise gegen den zusätzlichen Dokumentationsaufwand sträubt. Dies führt zu unvollständigen oder ungenauen Eingaben und mindert die Glaubwürdigkeit des Systems.
Besonders herausfordernd wird es, wenn Ihr Unternehmen eine heterogene ERP-Landschaft, z. B. eine Mischung aus SAP, Microsoft und branchenspezifischen Systemen nutzt, in denen Daten verstreut gesammelt werden. Hier lohnt es sich, zuerst eine Single Source of Truth einzuführen, um alle Daten am selben Ort einsehen zu können.
Grenze: Skalierbarkeit.
Wenn Unternehmen wachsen und sich weiterentwickeln, können Prozesskostenrechnungen übermäßig komplex werden. Was als fokussiertes Kalkulationssystem beginnt, dehnt sich häufig auf Hunderte von Aktivitäten und Kostentreiber aus und wird so zu einer erheblichen Wartungsherausforderung.
Erfolgreiche Unternehmen etablieren häufig Governance-Rahmenwerke, die ein Gleichgewicht zwischen Vollständigkeit und Praktikabilität schaffen. Sie prüfen regelmäßig, welche Aktivitäten tatsächlich signifikante Kostenvariationen verursachen und vereinfachen ihre Prozesskostenrechnung gezielt, um ihre Aussagekraft als Entscheidungsinstrument zu erhalten, ohne unnötige Komplexität aufzubauen.
Wussten Sie schon?
Laut McKinsey können Unternehmen, die einen technologiegestützten Ansatz zur Kostensenkung nutzen, innerhalb von 12 bis 18 Monaten die indirekten Kosten um 15 bis 20 Prozent senken,.
Häufige Kostentreiber und Branchenbeispiele.
Kostentreiber sind messbare Faktoren, anhand derer Sie den Ressourcenverbrauch in Ihrem Unternehmen ermitteln können. Im Unterschied zur traditionellen Buchhaltung, die häufig nur direkte Arbeitsstunden oder Materialkosten betrachtet, zeigt die Prozesskostenrechnung gezielt, welche Aktivitäten tatsächlich Ressourcen binden. Hier sind einige Beispiele für gängige Kostentreiber nach Branche:
Fertigungsunternehmen: Maschineneinrichtungen, Produktionsläufe und Qualitätsprüfungen
Maschinenbau: Auftragsbearbeitung, Konstruktionsänderungen und Fertigungs- und Entwicklungszeiten
Chemie: Chargenwechsel, Reinigungszyklen, GMP-Compliance-Aktivitäten
Automobil-Zulieferer: Rüstzeiten, Qualitätsprüfungen, Nacharbeitsschleifen
Finanzdienstleister: Betreuungskosten verschiedener Kundensegmente, Compliance-Aktivitäten, regulatorisches Reporting (zur Einhaltung von BaFin-Anforderungen)
Einzelhändler: Häufigkeit der Bestandsverwaltung, Versandprozesse, Retourenbearbeitung
Gesundheitswesen: Kosten je Behandlungspfad, Sterilisationszyklen, administrative Dokumentation (z. B. nach dem System der Diagnosis Related Groups, DRG)
Prozesskostenrechnung vs. traditionelle Vollkostenrechnung.
Der Unterschied zwischen Activity-Based Costing/Prozesskostenrechnung und traditioneller Vollkostenrechnung liegt in ihren Methoden. Die traditionelle Vollkostenrechnung verteilt Gemeinkosten mithilfe allgemeiner, mengenbasierter Bezugsgrößen (z.B. Abteilungsgrößen). Im Vergleich dazu verwendet Activity-Based Costing spezifische Aktivitäten (z. B. Fertigung) zur Kostenverteilung. Unternehmen erhalten dadurch einen detaillierteren und genaueren Ansatz für Produkt- und Servicekosten, was einebessere Entscheidungsfindung ermöglicht.
Activity-Based-Costing und Prozesskostenrechnung
- Genauere Ergebnisse
- Verbesserte Einblicke ermöglichen bessere Entscheidungsfindung
- Ressourcen werden nachverfolgt und Kosten bestimmten Aktivitäten zugewiesen
Traditionelle Vollkostenrechnung
- Der Prozess ist vereinfacht, was zu weniger genauen Ergebnissen führen kann
- Mangel an genauen Daten kann zu weniger fundierten Entscheidungen führen
- Gemeinkosten werden anhand von breit angelegten, volumenbasierten Durchschnittswerten zugeordnet
Verwenden Sie die Prozesskostenrechnung, wenn Ihr Unternehmen vielfältige Produkte oder Dienstleistungen mit unterschiedlichen Produktionskomplexitäten anbietet, wenn Gemeinkosten einen erheblichen Anteil Ihrer Gesamtausgaben ausmachen oder wenn Sie strategische Erkenntnisse für die Preisgestaltung, Prozessoptimierung oder die Analyse der Kundenprofitabilität benötigen.
So implementieren Sie die Prozesskostenrechnung in Ihrem Unternehmen.
Die Implementierung der Prozesskostenrechnung in Ihrem Unternehmen erfordert einige zentrale Schritte:
1. Wesentliche Aktivitäten und Prozesse identifizieren.
Identifizieren Sie die Aktivitäten und Prozesse, für die Sie die Kosten ermitteln möchten. Gerade für mittelständische Unternehmen ist es sinnvoll, als Pilotversuch zuerst nur einen kleinen Bereich der Kosten zu analysieren. Beispielsweise konzentrieren sich einige Unternehmen auf Produktionskosten, während andere den Kundensupport genauer analysieren.
2. Kostentreiber definieren und auswählen.
Wählen Sie aus, welche Treiber die Aktivitätskosten beeinflussen, z. B. Maschinenstunden oder Rüstzeiten in der Produktionslinie. Dabei hilft die Unterscheidung zwischen lmi- (leistungsmengeninduziert; z. B. Kosten für eine Alarmanlage) und lmn-Kosten (leistungsmengenneutral; z. B. Fertigungskosten), um Treiber identifizieren und zuordnen zu können.
3. Kosten den Aktivitäten zuordnen.
Weisen Sie einzelnen Aktivitäten spezifische Kostenbeträge zu, um eine genaue Darstellung der Gesamtkosten zu erhalten.
4. Daten erheben und strukturieren.
Das Erheben und Strukturieren der Daten ist ein entscheidender Schritt, um auswertbare Ergebnisse zu erhalten. Organisieren Sie die Daten nach Aktivität, Produkt oder Abteilung, um den nächsten Schritt zu erleichtern. Wichtig: Sollten Sie Mitarbeiterdaten sammelln, achten Sie unbedingt auf die Einhaltung der DSGVO und ggf. Betriebsratsrechte (z. B. bei der Einführung von Software zur Zeiterfassung).
5. Ergebnisse berechnen und analysieren.
Berechnen Sie die Gesamtkosten, indem Sie die mit bestimmten Prozessen verbundenen Aufwendungen zusammenfassen. Nach der Anwendung eines Activity-Based-Costing-Frameworks sind Organisationen darauf vorbereitet, Entscheidungen zu treffen.
Komponenten und Methoden moderner ABC/PKR-Systeme.
Moderne Prozesskostenrechnungs und Activity-Based Costing-Systeme verfügen über vier Schlüsselelemente, die eine transparente Darstellung der Unternehmenskosten ermöglichen.
Aktivitäten und Kostenpools.
Aktivitäten oder Prozesse werden nach Funktionen (nicht nach Abteilungen) in logische Kostenpools unterteilt. Unternehmen sollten diese Funktionen weder zu weit noch zu eng fassen: Zu wenige Pools können Erkenntnisse verschleiern, während zu viele unnötige Komplexität schaffen.
Kostentreiber und Kostenträger.
Wirksame Kostentreiber zeichnen sich durch eindeutige Ursache-Wirkungs-Beziehungen aus und lassen sich mit vertretbarem Aufwand erfassen. Während mengenbasierte Treiber lediglich die Anzahl von Vorgängen abbilden, messen zeitbasierte Treiber die tatsächlich benötigte Zeit und liefern dadurch eine höhere Genauigkeit, insbesondere bei unterschiedlich komplexen Aktivitäten.
Time-Driven ABC als vereinfachte Variante.
Time-Driven ABC vereinfacht die Implementierung, indem Zeitequationen statt komplexer Aktivitätszuordnungen verwendet werden. Bei diesem Ansatz berechnen Sie Kapazitätskostensätze (Kosten pro Minute) und schätzen die für jede Aktivität benötigte Zeit. Dadurch reduzieren Sie den Implementierungsaufwand, ohne komplexe Geschäftsregeln außer Acht zu lassen.
Reporting und Integration.
Moderne Prozesskostenrechnungs-Systeme lassen sich in Business-Intelligence-Plattformen und ERP-Systemen (z. B. SAP) integrieren, wodurch Kostenanalysen in Echtzeit möglich werden. So erhalten Sie multidimensionale Einblicke der Rentabilität und Unterstützung bei Prognosen über potenzielle Geschäftsveränderungen. Cloudbasierte Lösungen wie Workday ermöglichen bereichsübergreifenden Zugriff und stellen sicher, dass alle Teams mit denselben aktuellen Kostendaten arbeiten.
Wie Workday die Implementierung einer Prozesskostenrechnung vereinfacht.
Unternehmen nutzen Workday Financial Management undWorkday Financial Management und Workday Adaptive Planning , um die Prozesskostenrechnung in komplexen Shared-Services-Umgebungen zu unterstützen und besser zu erkennen, welche Prozesse in welcher Höhe Kosten über Produkte, Dienstleistungen und Geschäftseinheiten hinweg verursachen. Durch die Betrachtung von Kostentreibern für verschiedene Kundensegmente oder Servicebereiche treffen Finanzteams fundiertere Entscheidungen über Preisgestaltung, Servicelevel und Ressourcenallokation.
Workday ist aus den folgenden Gründen besonders effektiv als Plattform für die ABC/PKR-Analyse:
Multidimensionales Tagging ermöglicht es, Kosten gleichzeitig aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren (zum Beispiel nach Projekt, Kunde, Region und Produkt) und liefert so detaillierte Einblicke in die Profitabilität
Flexible Kostenallokation und treiberbasierte Analysen helfen dabei, Kostenpools und -treiber zu definieren und anzupassen, während sich Geschäftsmodelle weiterentwickeln
Die Integration mit operativen und finanziellen Systemen (z. B. SAP) ermöglicht eine zeitnahe Kostenanalyse und geht damit über rein periodische Auswertungen hinaus
Dashboards, Reports und Planungsmodelle bieten mehrdimensionale Einblicke in die Profitabilität Ihres Unternehmens und unterstützen Sie bei der Erstellung von Prognosemodellen für potenzielle geschäftliche Veränderungen
Da Erkenntnisse im Stil einer Prozesskostenrechnung mit den Finanzmanagement- und Planungsprozessen von Workday verknüpft werden können, können Finanzteams Kostentransparenz und Ressourceninformationen leichter in Budgetanpassungen, Preisstrategien und operative Veränderungen übersetzen.
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