Was ist ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen?
Enterprise-Resource-Planning-Software (ERP) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, Finanzwesen, HR, Lieferkette und andere kritische Geschäftsprozesse in einem einheitlichen System zu vereinen. Ein transparenter Einblick in die Unternehmenskennzahlen in Echtzeit ermöglicht es Führungskräften, schnell fundierte Entscheidungen zu treffen. Mit ERP-Software können KMU die Art und Weise verändern, wie sie Wachstum steuern, Prozesse optimieren und wettbewerbsfähig bleiben. Dieser Leitfaden erläutert, welche Bedeutung ERP-Software heute für KMU hat, und welche praktischen Aspekte Sie vor einer Einführung berücksichtigen sollten.
ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen einfach erklärt.
Kleine Unternehmen wachsen oft über die Tools hinaus, die sie in ihrer Anfangszeit eingesetzt haben. Tabellenkalkulationen wie Excel eignen sich zwar für die Verwaltung einfacher Finanzdaten, stoßen aber bei komplexeren Payroll-Prozessen und wachsenden Mitarbeiterzahlen an ihre Grenzen. Gleichzeitig führen voneinander getrennte Tools zu Informationslücken, Mehraufwand und ineffizienten Abläufen. Führungskräfte verbringen dadurch zunehmend Zeit mit der Behebung operativer Probleme, anstatt sich auf strategische Entscheidungen und weiteres Wachstum zu konzentrieren.
ERP-Software unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, diese Herausforderungen zu bewältigen, indem sie Daten aus dem ganzen Unternehmen in einer einzigen Plattform zusammenführt. Geschäftsführer und Manager erhalten so die Transparenz und Kontrolle, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wichtige Erkenntnisse:
ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen vereint Finanzwesen, HR, Lieferkette und operative Geschäftsprozesse, sodass Führungskräfte Entscheidungen auf der Basis genauer Echtzeitdaten treffen können.
KMU profitieren von messbaren Vorteilen wie schnelleren Abschlüssen, standardisierten Prozessen, besseren Prognosen und nahtlosen Integrationen, die keinen umfangreichen IT-Support erfordern.
Typische Herausforderungen wie Budgetüberschreitungen, Probleme mit der Datenqualität und Ressourcenengpässe lassen sich durch eine klare Projektplanung, eine schrittweise Einführung und einen frühen Fokus auf die Benutzerakzeptanz bewältigen.
Der Erfolg einer ERP-Einführung beginnt mit klar definierten Zielsetzungen, einem Fit-to-Standard-Ansatz, einer strukturierten Teststrategie sowie kontinuierlichem Enablement der Anwender.
Moderne Cloud-Plattformen wie Workday wachsen mit den Anforderungen Ihres Unternehmens und unterstützen Sie mit kontinuierlichen Updates, integrierten Analysen und Compliance-Funktionen.
„Workday Financial Management hat uns geholfen, unsere Abschlusszeit um 50 % zu verkürzen – von 18 Tagen auf 9 Geschäftstage. Mein Team arbeitet jetzt täglich mit den Bereichen Operations, Beschaffung, Fertigung und der Geschäftsleitung zusammen.“.
—Kali Lotspeich, Controller, DataOne
Was ist ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen?
ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen stellt eine einheitliche Plattform bereit, auf der Finanzwesen, HR, Lieferkette und der tägliche Betrieb zusammengeführt werden. Dadurch können Führungskräfte ihre Entscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten treffen und schneller auf Veränderungen reagieren.
Da KMU mit schlankeren Organisationsstrukturen arbeiten als große Unternehmen, können Sie sich keine Zeitverschwendung durch manuelle Dateneingabe oder das mühsame Zusammenstellen von Berichten aus voneinander getrennten Systemen leisten. Eine moderne ERP-Plattform zentralisiert alle relevanten Daten, wächst mit Ihrem Unternehmen mit und verfügt über integrierte Kontrollen sowie prüfsichere Berichterstattung zur Unterstützung regulatorischer Anforderungen.
Die Ursprünge von ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen.
Die Ursprünge von ERP liegen in der Fertigungsindustrie der Mitte des 20. Jahrhunderts. Im Fokus standen zunächst Materialbedarfsplanung (engl.: materials requirement planning, Abkürzung: MRP), Bestandsverwaltung und Produktionsplanung. Erst in den 1990er-Jahren entwickelten sich daraus umfassende Enterprise-Ressource-Planning-Systeme, mit denen Unternehmen Finanzwesen, Lieferkette, Beschaffung und Personalwesen in einer zentralen Lösung steuern konnten. Zu dieser Zeit waren ERP-Systeme jedoch überwiegend kostenintensive On-Premises-Lösungen, die speziell für große Unternehmen entwickelt wurden und sich für kleine oder mittelständische Unternehmen kaum lohnten.
Mit dem Aufkommen von Cloud-Technologien und abonnementbasierten Lizenzmodellen änderte sich dies grundlegend. ERP-Lösungen wurden flexibler, schneller implementierbar und wirtschaftlich attraktiver für kleinere Unternehmen. Browserbasierter Zugriff, vorkonfigurierte Integrationen und branchenspezifische Best-Practice-Vorlagen reduzierten Implementierungsaufwand und Projektkosten erheblich – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen mit schlanken Teams und begrenzten IT-Ressourcen.
ERP-Software für KMU im Vergleich zu traditionellen Planungssystemen.
Traditionelle Planung stützt sich in erster Linie auf manuelle Prozesse und einzelne Tools wie Tabellenkalkulationen oder einfache Buchhaltungssoftware. Dieses Setup mag für kleinere Teams einfacher zu handhaben sein, führt jedoch langfristig zu doppelter Arbeit und mangelnder Transparenz aufgrund voneinander getrennter Tools. Moderne ERP-Software bietet KMU Zugriff auf alle Unternehmensdaten in einem skalierbaren System mit automatischen Updates und personalisierter Preisgestaltung bei geringem bis keinem IT-Aufwand.
In der folgenden Übersicht zeigen wir Ihnen die Unterschiede der beiden Ansätze.
Datenverfügbarkeit und -qualität
ERP-Software
Einheitliches System für alle Daten.
Traditionelles Planungssystem
Verteilte Daten in unterschiedlichen Systemen.
Implementierung und Wartung
ERP-Software
Bereitstellung über die Cloud, Updates inbegriffen.
Traditionelles Planungssystem
Manuelle Installationen, IT-intensive Wartung.
Kostenstruktur
ERP-Software
Abonnementbasiert und flexiblel skalierbar.
Traditionelles Planungssystem
Hohe Anfangsinvestition für Lizenzen, versteckte Wartungskosten.
Prozessautomatisierung
ERP-Software
Integrierte Workflows und Genehmigungen.
Traditionelles Planungssystem
Manuelle Prozesse und E-Mail-basierte Freigaben.
Reporting und Prognosen
ERP-Software
Echtzeit-Dashboards, Szenarioplanung.
Traditionelles Planungssystem
Periodische Berichte, statische Budgets.
Compliance und Kontrollen
ERP-Software
Rollenbasierter Zugriff, Prüfpfade.
Traditionelles Planungssystem
Gemeinsame Dateien, eingeschränkte Nachverfolgbarkeit.
Integrationen
ERP-Software
Vorkonfigurierte Konnektoren für alle Funktionen.
Traditionelles Planungssystem
CSV-Importe, individuelle Skripte.
Wussten Sie schon?
Eine Forrester-Studie unter KMU, die eine Cloud-ERP-Lösung eingeführt haben, zeigt deutliche Produktivitätssteigerungen: 12,5 % im operativen Geschäft, 15 % im Vertrieb und 15,6 % im Finanzwesen. Grund dafür waren der geringere Aufwand für manuelle Abstimmungen und eine bessere Transparenz.
Die Vorteile von ERP-Software für kleine und mittlere Unternehmen.
ERP-Software ersetzt wildgewachsene Tools und sorgt so für Echtzeit-Transparenz, planbare Kosten und einen geringeren IT-Aufwand. Nach der Umstellung auf ERP-Software berichten KMU häufig von schnelleren Abschlüssen sowie stärker kontrollierten, standardisierten Abläufen. Teams haben mehr Freiraum, sich auf Wachstum zu konzentrieren. Die folgenden Beispiele zeigen, in welchen Bereichen kleine Unternehmen von ERP-Lösungen profitieren.
Schnellere Finanzabschlüsse mit revisionssicheren Daten.
Gerade für KMU ist es entscheidend, Finanzabschlüsse effizient abzuwickeln, ohne dabei Kontrolle oder Compliance zu opfern. ERP-Plattformen zentralisieren Transaktionen, automatisieren Buchungssätze und erzwingen Genehmigungen. So lassen sich Monatsabschlüsse schneller erstellen und prüfungssicher dokumentieren. Kainos verkürzte die Dauer der Monatsabschlüsse um etwa 25 % und kürzte nach dem Wechsel zur Plattform von Workday die Zeit für externe Prüfungen um zwei Wochen. Das zeigt, wie saubere Datenflüsse Unternehmen effektiv Zeit sparen können.
Mehr Agilität in der Planung für kleine Teams.
Manuelle Datenkonsolidierung und Planung binden Zeit, die Ihr Team anderweitig einsetzen könnte. In Kombination mit modernen Planungsstrategien ermöglicht ERP-Software Teams, Szenarien zu modellieren und Prognosen schnell zu aktualisieren. So können sie sich auf Analysen, Prognosen und die Verbesserung der Abläufe konzentrieren. Scout24 berichtet von einer deutlichen Reduzierung der Zeit für das Sammeln und Konsolidieren von Daten und führt nun präzise, kollaborative Szenarioplanung mit Workday Adaptive Planning durch.
Finanz- und Personalwesen auf einer gemeinsamen Basis.
Wenn Daten aus allen Funktionen Ihres Unternehmens in einem System vorliegen, entstehen keine Informationslücken zwischen Abteilungen, die es zu überwinden gilt. Zentralisiertes ERP gibt Führungskräften einen konsistenten Überblick über Personalentwicklung, Personalkosten und finanzielle Auswirkungen, sodass sie ihre Planung entsprechend ausrichten können. Als Blackbaud HR und Finanzwesen mit Workday verband, reduzierte das Unternehmen die Anzahl seiner Buchungssätze um mehr als 25 % und beschleunigte die Analyse.
Integrationen ohne hohen IT-Aufwand.
ERP-Plattformen mit sicheren, vorkonfigurierten Konnektoren führen Daten aus der Payroll, dem CRM und der Beschaffung zuverlässig zusammen und halten sie sauber. Das System und seine Konnektoren werden automatisch aktualisiert, sodass Ihr Team keine Skripte schreiben oder optimieren muss, um den Datenfluss aufrechtzuerhalten.
ENMAX nutzt mehrere Integrationen über Workday, um seine komplexen Datenflüsse aus verschiedenen Tools zu verwalten. „Wir bewegen viele Daten über unsere verschiedenen Systeme hinweg – sowohl eingehende als auch ausgehende Daten. Integrationen stellen sicher, dass die Daten über alle Systeme hinweg synchron bleiben“, sagt Ray Alwani, Director of Business Systems Process and Strategy bei ENMAX. „Wir nutzen häufig die Point-to-Point-Systemintegrationen von Workday über einfache Webservice-Aufrufe, was für uns sehr gut funktioniert. Es ist einfach und sehr sicher.“
Standardisierte Prozesse, die mit Ihnen wachsen.
Moderne ERP-Software standardisiert Prozesse, indem sie gemeinsame Regeln und Workflows direkt im System verankert. Anstatt dass jede Abteilung ihre eigenen Tabellen, Vorlagen oder Genehmigungsketten erstellt, stellt das ERP-System einheitliche Verfahren für Abläufe wie Spesenabrechnungen, Gehaltsabrechnungen, Bestellungen und Buchungssätze zur Verfügung. Das REHAB Hospital of the Pacific standardisierte durch die Implementierung der Workday-Plattform 60 % seiner Finanzprozesse und 90 % der HR-Prozesse.
Die Einführung von ERP-Software für Ihr KMU erfolgreich gestalten.
Die Einführung einer ERP-Lösung ist eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Doch es ist für KMU nicht ungewöhnlich, bei der Einführung neuer Software und der damit verbundenen Prozesse auf Herausforderungen zu stoßen. Budgetüberschreitungen, Fachkräftemangel, unübersichtliche Daten und komplexe Integrationsanforderungen sind potenzielle Pain Points für KMU. Aber sie sind lösbar. Wir zeigen einige Hürden, denen Ihr Unternehmen begegnen könnte, und wie Sie sie überwinden können.
Budgetüberschreitung durch „versteckte“ technische Anforderungen.
Der Umstieg auf eine neue cloudbasierte ERP-Plattform löst häufig ungeplante Anschaffungen aus, etwa für Data Warehousing, Business Intelligence (BI), Sicherheits- oder Integrationstools. Werden diese Anforderungen zu Beginn des Projekts nicht berücksichtigt, können sie das Budget erheblich belasten. Um Kosten von Anfang an realistisch zu planen, sollten Unternehmen drei Maßnahmen berücksichtigen:
Technologielandschaft bewerten: Überprüfen Sie, welche Tools Sie bereits haben und was Sie tatsächlich benötigen werden, damit es später keine Überraschungen gibt.
Integrationen frühzeitig erfassen: Erstellen Sie eine einfache Liste aller Systeme, die mit Ihrer ERP-Plattform verbunden werden müssen, wie z. B. Lohnabrechnung, CRM oder Steuersoftware, um diese Kosten einzuplanen.
Budgetreserve einplanen: Reservieren Sie zusätzlich 10 bis 15 % des Budgets als Sicherheitsreserve für unerwartete Anforderungen. So bleibt das Projekt auf Kurs, selbst bei unvorhergesehenen Anpassungen.
Außerdem empfiehlt es sich, Business-Intelligence-Funktionen und erweiterte Module nach dem Go-live phasenweise einzuführen, um das Kernbudget zu schützen.
Begrenzte Ressourcen und Qualifikationslücken.
Viele Projekte geraten außer Kontrolle, weil den Teams Kapazitäten oder das für eine erfolgreiche Einführung nötige Fachwissen fehlen, zum Beispiel bei der Einrichtung von Integrationen.
Legen Sie das Team und den Projektumfang frühzeitig fest und passen Sie den Aufwand an die Größe Ihres Unternehmens an. Entscheiden Sie dann, wer welche Aufgaben übernimmt. Lassen Sie beispielsweise einen Implementierungspartner die aufwendigen Aufgaben wie die Datenmigration übernehmen, während Ihre internen Experten die fachlichen Anforderungen festlegen und testen. Sie könnten sogar in Erwägung ziehen, vorübergehend Unterstützung durch ein freiberufliches Team zu finanzieren, um bei der ersten Einrichtung zu helfen.
Schwaches Change Management und geringe Benutzerakzeptanz
Nicht alle Unternehmen legen großen Wert auf das Change Management. Das sollten sie aber. Ein schwaches Change Management kann zu Widerstand, Umgehungslösungen und einer langsamen Wertrealisierung führen. Etablieren Sie ein Change-Programm mit Executive Sponsors, Super-User-Gruppen, rollenbasierter Schulung und messbaren KPIs zur Akzeptanz. Testen Sie Prozesse mit Teams an der Frontlinie vor dem umfassenderen Rollout, um zu bestimmen, was beibehalten, geändert und optimiert werden soll.
Risiken bei der Sicherheit, Datenqualität und Migration.
Für viele KMU gehören Datenqualität und Data Governance zu den großen Herausforderung bei einer ERP-Einführung. Fehltritte bei der Migration und unzureichende Zugriffskontrollen können nicht nur zu Fehlern führen, sondern auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Am besten bereinigen Sie Quelldaten vor der Migration, auch wenn dies bedeutet, einen temporären Experten oder ein temporäres Team mit der Aufgabe zu betrauen. Dieser Prozess umfasst die Standardisierung von Datenformaten, das Entfernen von Duplikaten und die Validierung von Datensätzen anhand aktueller Richtlinien.
Während der Migration sollten Sie zunächst mit Teilmengen der Daten arbeiten und Prüfungen mit den Quellsystemen durchführen, um deren Genauigkeit zu testen. Nach der Migration sollten Sie einen rollenbasierten Zugriff sicherstellen, damit nur die richtigen Personen sensible Informationen anzeigen oder bearbeiten können. Ergänzen Sie außerdem Prüfprotokolle und automatisierte Warnmeldungen, um Anomalien schnell zu erkennen.
Riskante Rollout-Strategien.
Der schnelle Rollout von ERP-Software kann für kleine Teams riskant sein, da sie möglicherweise zusätzliche Schulungen benötigen. Ein stufenweiser Rollout, beispielsweise nach Modulen, Unternehmensbereichen oder Standorten, reduziert Projektrisiken erheblich. So haben Sie Zeit, Prozesse zu verfeinern und zwischen den einzelnen Phasen des Projekts Integrationen zu stabilisieren.
Wussten Sie schon?
Laut IDC MarketScape's 2024 ERP Assessment priorisierten 51 % der mittelständischen Unternehmen Investitionen in ERP-, CRM- oder HCM-Software, um ihre zentralen Daten zu zentralisieren, und 60 % planten, ihre Technologiebudgets zu erhöhen.
Wie Sie ERP-Software in kleinen und mittleren Unternehmen implementieren
Eine erfolgreiche ERP-Einführung ist eher eine Geschäftsstrategie als ein IT-Projekt. Die folgenden Schritte skizzieren, was führende Analysten und Unternehmen tun, um den Erfolg bei der Implementierung von Cloud-ERP-Software sicherzustellen.
1. Legen Sie Ergebnisse und KPIs fest, bevor Sie sich Gedanken über das System machen.
Verfassen Sie einen kurzen Business Case mit drei bis fünf messbaren Zielen, wie zum Beispiel:
Verkürzung des Monatsabaschlusses von zehn auf fünf Arbeitstage innerhalb der ersten beiden Abschlusszyklen.
Reduzierung der Genehmigungszeit für Bestellungen um 40 %, durch automatisierte Workflows und standardisierte Genehmigungen.
Verbesserung der Prognosegenauigkeit innerhalb von sechs Monaten auf eine Abweichung von höchstens ±5 % von den tatsächlichen Werten bei Umsatz und Ausgaben.
Reduzierung von manuellen Fehlern in der Lohnabrechnung um 75 % durch integrierte HR- und Finanzdaten.
Steigerung der termingerechten Auftragsabwicklung für Kunden auf 95 % durch eine Verknüpfung von Bestands-, Vertriebs- und Lieferkettendaten in einem System.
Weisen Sie jedem Ziel einen Verantwortlichen zu, der es überwacht, und legen Sie einen Zeitplan fest, in dem Sie das Ziel mit dem neuen System erreichen möchten. Das schafft Orientierung, begrenzt den Projektumfang und bildet die Grundlage für fundierte Designentscheidungen während der gesamten Implementierung.
2. Verwenden Sie ein Fit-to-Standard-Prozessdesign, um den Systemkern schlank zu halten.
Ein Fit-to-Standard-Ansatz bedeutet, dass Unternehmen die bereits in der ERP-Lösung integrierten Best-Practice-Prozesse nutzen, anstatt bestehende Abläufe umfassend neu zu denken oder das System aufwendig anzupassen. Moderne ERP-Plattformen bringen bewährte Abläufe für wichtige Funktionen wie Gehaltsabrechnung, Rechnungsstellung und Genehmigungen von Bestellungen bereits mit. Bleiben Sie für eine reibungslose Einführung so nah wie möglich am Standarddesign und reservieren Sie Anpassungen für Bereiche, die Ihrem Unternehmen einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten.
3. Wählen Sie einen Implementierungspartner mit KMU-Expertise.
Bewerten Sie Partner anhand ihrer Erfahrung mit Cloud-ERP, Vorlagen für Ihre Branche und der Fähigkeit, kleine Teams zu coachen. Die meisten ERP-Softwareanbieter arbeiten routinemäßig mit großen Unternehmen zusammen. Deshalb verfügen sie nicht immer über Erfahrung mit den speziellen Anforderungen von KMU. Sie benötigen einen Partner, der wirklich versteht, wie Rollouts für kleinere Teams funktionieren und wie Ihr Unternehmen Ergebnisse erzielen kann. Verwenden Sie diese kostenlose RFP-Vorlage, um Ihre Anforderungen zu skizzieren und mit der Bewertung von Anbietern zu beginnen.
4. Investieren Sie in Enablement statt in Schulung.
Eine anfängliche Schulung Ihrer Mitarbeitenden ist wichtig, aber für den langfristigen Erfolg mit ERP-Software benötigen sie kontinuierliche Unterstützung. Anstatt alle Benutzer mit jeder Systemfunktion zu überfordern, konzentrieren Sie sich auf rollenbezogene Aufgaben und stärken Sie ihr Vertrauen durch praktische Anwendung. Schaffen Sie ein kleines Netzwerk interner Champions, die ihren Teams als Ansprechpartner dienen. Diese Kollegen können im Alltag Orientierung bieten, bei der Fehlerbehebung helfen und die Akzeptanz im Zuge sich ändernder Anforderungen stärken. Halten Sie alle auf dem gleichen Stand, indem Sie Systemaktualisierungen, Go-live-Zeitpläne und Änderungen frühzeitig kommunizieren, und machen Sie regelmäßiges Feedback zu einem festen Bestandteil des Prozesses, um Vertrauen und Klarheit zu stärken.
Wie Workday GO moderne KMU unterstützt.
Traditionelle ERP-Systeme wirken für KMU oft entweder zu umfangreich oder zu eingeschränkt. Anders gesagt: Sie sind entweder überladen mit Funktionen, die KMU nie nutzen werden, oder ihnen fehlen solche, die KMU zum Wachstum benötigen. Workday optimiert ERP-Software, indem es eine Enterprise Management Cloud anbietet. So werden Planung, Analysen und das Tagesgeschäft auf einer einzigen Plattform verbunden. Im Gegensatz zu generischen ERP-Systemen läuft Workday auf einem cloudnativen Kern, sodass Sie automatisch Updates erhalten und Ihre Daten integrieren können, ohne eine aufwendige Infrastruktur warten zu müssen.
Gerade für KMU, die flexibel wachsen möchten, ihre IT-Kosten im Blick behalten müssen und keine überladenen Systeme brauchen, ist das entscheidend. Workday vereint die finanzielle Transparenz, Workforce Intelligence und Compliance-Funktionen, die Unternehmen von einem weltweit führenden ERP-Anbieter erwarten, und stellt diese in einer Lösung bereit, die sich nahtlos an die Anforderungen mittelständischer Unternehmen anpasst. Damit zählt Workday heute zu den vertrauenswürdigsten Plattformen für Unternehmen jeder Größe.
Zentrale Funktionen der Workday Enterprise Management Cloud für KMU:
Einheitliche Finanz- und HR-Prozesse: Eine einzige Plattform für Gehaltsabrechnung, Ausgaben und Personalkosten
Adaptive Planung: Szenariomodellierung in Echtzeit für Budgets und Prognosen
Automatische Compliance-Updates: Integrierte regulatorische Inhalte und prüfungssichere Berichterstattung
Eingebettete Analysen: Dashboards mit prädiktiven Erkenntnissen auf Basis aktueller Unternehmensdaten
Integrationsplattform: Vorkonfigurierte Konnektoren für Payroll, CRM und andere geschäftskritische Anwendungen
Skalierbare Cloud-Plattform: Kontinuierliche Updates ohne Wartung eines On-Premise-Systems
Rollenbasierte Sicherheit: Granulare Kontrollen und Prüfprotokolle zum Schutz sensibler Daten
Globale Einsatzfähigkeit: Unterstützung mehrerer Währungen, mehrerer Sprachen und mehrerer Gesellschaften für wachsende KMU
Wie Workday GO HR und Finanzen in kleinen und mittelständischen Unternehmen vereinfacht.
Was ist Workday GO?
Workday GO bietet einen schnellen, kostengünstigen und risikoarmen Einstieg in eine erstklassige KI-gestützte Plattform. Erzielen Sie sofort geschäftlichen Mehrwert mit vorkonfigurierten Paketen, die bewährte Best Practices nutzen und eine schnelle Aktivierung ermöglichen – in nur 60 Tagen!
Wie funktioniert es?
Workday GO umfasst eine vorkonfigurierte Lösungen, die eine planbare und qualitativ hochwertige Implementierung unterstützen. Durch diese Standardisierung kann Workday gemeinsam mit seinem erweiterten Partnernetzwerk Implementierungen effizient skalieren, Lösungen wirtschaftlicher bereitstellen und gleichzeitig das Projektrisiko für Kunden und Implementierungspartner reduzieren.
Wie viel kostet es?
Workday bietet eine Lösung für KMU, die einen schnellen, kostengünstigen und risikoarmen Weg zu einem erstklassigen ERP-System darstellt. Sie umfasst die wichtigsten Funktionen, um rasch geschäftlichen Mehrwert zu schaffen, und gewährleistet zugleich eine zukünftige Skalierbarkeit, die mit Ihrem Unternehmen wächst.
Wie lange dauert die Aktivierung?
Mit Workday GO können Sie in nur 60 Geschäftstagen live gehen. Im Gegensatz zu anderen Systemen, die nach der Einrichtung nur schwer anzupassen sind, sind Workday-Geschäftsprozesse flexibel und lassen sich ohne umfangreiche IT-Projekte einfach konfigurieren.
Wichtige Funktionen von Workday GO:
HR-Lösungen: Erzielen Sie erhebliche Effizienzsteigerungen, indem Sie Ihr Personalwesen auf einer erstklassigen Plattform mit integrierter KI zusammenführen
Payroll: Automatisieren und optimieren Sie Prozesse, um Mitarbeitende korrekt, pünktlich und regelkonform zu bezahlen
Talentmanagement: Nutzen Sie das Potenzial Ihrer Belegschaft mit den Erkenntnissen, die Sie benötigen, um mitarbeiterorientierte Strategien zu entwickeln und umzusetzen
Buchhaltung: Optimieren Sie den Finanzabschluss, steigern Sie die Effizienz im gesamten Finanzwesen und vereinfachen Sie Routineaufgaben
Audit und Kontrollen: Reduzieren Sie das Risiko von Non-Compliance, erhöhen Sie die operative Resilienz und optimieren Sie Ihr Änderungsmanagement
Echtzeit-Reporting: Gewinnen Sie ein tieferes Verständnis für die Geschichte hinter den Zahlen mit Zugriff auf Echtzeitdaten und bis auf Detailebene aufschlüsselbaren Informationen, die Routineaufgaben vereinfachen
„Die Möglichkeit, klein anzufangen und Workday-SKUs schrittweise hinzuzufügen, während das Unternehmen wächst, war ein wesentlicher Faktor bei unserer Entscheidung, Workday zu nutzen.“
—Alba Castro, HR-Direktorin, Prime Time International
ERP-Software erfolgreich in die Praxis umsetzen.
ERP-Software ist nicht mehr nur großen, globalen Unternehmen vorenthalten. Heute gibt es Wachstumsplattformen, die auf kleine und mittelständische Unternehmen zugeschnitten sind. Cloud-Bereitstellung, integrierte Best Practices und Echtzeitdaten ermöglichen es kleinen Teams heute, mit derselben Transparenz und Kontrolle zu arbeiten wie größere Wettbewerber. Unternehmen sollten ihre aktuellen Systeme daher regelmäßig überprüfen und entscheiden, ob es an der Zeit ist, ihren Geschäftserfolg mit moderner ERP-Software zu maximieren.
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