ERP-Software für KMU im Überblick
Enterprise-Resource-Planning- (ERP)Software für kleine und mittelständische Unternehmen vereint Finanzen, HR, Lieferketten und weitere geschäftskritische Abläufe in einer einzigen Lösung. Klare und direkte Einblicke in die Zahlen ermöglichen es Führungskräften, schnell fundierte Entscheidungen zu treffen. Mit ERP-Software können KMU ihre Wachstumsstrategie transformieren, Prozesse optimieren und wettbewerbsfähig bleiben. Dieser Leitfaden erklärt, welche Bedeutung ERP-Software heute für KMU hat, und fasst die praktischen Punkte zusammen, auf die es vor der Einführung ankommt.
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ERP-Software für KMU im Detail
Kleine Unternehmen bevorzugen oft die vorhandenen Lösungen. Spreadsheets eignen sich zwar für einfache Zahlen und die grundlegende Entgeltabrechnung, stoßen bei komplexerer Entgeltabrechnung und einem wachsenden Headcount jedoch an ihre Grenzen. Zudem verursachen isolierte Lösungen kostspielige Schwachstellen und Ineffizienzen. Das bremst das Wachstum und zwingt Führungskräfte dazu, ihre Zeit für die Fehlerbehebung aufzuwenden, anstatt vorausschauend zu planen.
Mit ERP-Software für KMU können Führungskräfte diese Herausforderungen meistern, indem sie auf integrierte Daten aus dem gesamten Unternehmen zugreifen. Inhaber und Manager erhalten die nötige Transparenz und Kontrolle, um fundierte Entscheidungen zu treffen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
Das Wichtigste in Kürze:
ERP-Software für KMU vereint Finanzen, HR, Lieferketten und Abläufe, sodass Führungskräfte Entscheidungen auf Basis präziser Echtzeit-Daten treffen können.
KMU profitieren von messbaren Vorteilen wie schnelleren Abschlüssen, standardisierten Prozessen, besseren Prognosen und nahtlosen Integrationen, für die keine aufwendige IT-Unterstützung erforderlich ist.
Häufige Hürden wie ein ausuferndes Budget, mangelhafte Datenqualität und knappe Ressourcen lassen sich durch klare Zielvorgaben, schrittweise Einführungen und einen frühen Fokus auf die Anwenderakzeptanz überwinden.
Eine erfolgreiche Implementierung basiert auf klar definierten Ergebnissen, Fit-to-Standard-Prozessen, soliden Testverfahren und kontinuierlichem Enablement.
Moderne Cloud-Plattformen wie Workday sorgen dafür, dass das ERP mit dem Wachstum skaliert. Sie bieten kontinuierliche Updates, integrierte Analysen sowie die passenden Lösungen für Ihre Compliance.
„Dank Workday Financial Management konnten wir unsere Abschlusszeiten um 50 % reduzieren – von 18 auf 9 Tage. Mein Team arbeitet jetzt jeden Tag mit Operations, Beschaffung, Fertigung und den Führungskräften zusammen“.
– Kali Lotspeich, Controller, DataOne
Was ist ERP-Software für KMU?
ERP-Software für KMU bietet eine einheitliche Plattform, die Finanzen, HR, Lieferketten und tägliche Abläufe vereint. So können Führungskräfte auf Basis von Echtzeit-Daten planen und handeln. Da KMU über schlankere Teams verfügen als Großunternehmen, können sie es sich nicht leisten, Zeit mit der manuellen Dateneingabe oder dem mühsamen Zusammenstellen von Berichten aus isolierten Systemen zu vergeuden. Eine moderne ERP-Plattform zentralisiert Daten, wächst mit Ihrem Unternehmen und umfasst integrierte Kontrollfunktionen sowie ein auditfähiges Reporting, um Ihre Compliance zu unterstützen.
Die Anfänge von ERP-Software für KMU
Das ERP hat seine Wurzeln in der Fertigungsindustrie der Mitte des 20. Jahrhunderts. Damals lag der Fokus auf Materialbedarfsplanung (MRP), Bestandsverwaltung und Produktionsplanung. Erst in den 1990er-Jahren erfolgte die Weiterentwicklung zu einem umfassenden Enterprise Resource Planning. Dadurch konnten Unternehmen ihre Finanzen, die Lieferkette, die Beschaffung und ihre HR-Prozesse in einem zentralen System steuern. Doch selbst dann blieb ERP eine teure, lokal installierte Lösung, die eher für Großunternehmen als für KMU konzipiert war.
Mit dem Aufschwung von Cloud-Technologien und Abonnementmodellen rückten KMU stärker in den Fokus. Dadurch wurde Software für kleinere Betriebe deutlich anpassungsfähiger. Anbieter entwickelten browserbasierte Zugänge, vorkonfigurierte Integrationen und Vorlagen für die jeweilige Branche, welche die Einrichtungszeit und die Kosten traditioneller Systeme senken. Solche Funktionen sind für kleine Teams unverzichtbar und sorgen für planbare Kosten.
ERP-Software für KMU im Vergleich zu konventionellen Planungslösungen
Die klassische Planung stützt sich vor allem auf manuelle Aufgaben und einfache Lösungen wie Spreadsheets oder einfache Buchhaltungssoftware. Eine solche Struktur mag für kleine Teams anfangs leichter zu handhaben sein. Sie führt jedoch zu doppelter Arbeit und verbirgt Probleme oft hinter isolierten Lösungen. ERP-Software bietet KMU Zugriff auf sämtliche Unternehmensdaten innerhalb einer skalierbaren Lösung. Sie punktet mit automatischen Updates, individuellen Preisen und verursacht kaum bis gar keinen IT-Aufwand.
Vergleichen Sie die verschiedenen Ansätze in der folgenden Tabelle.
Datentransparenz und -genauigkeit
ERP-Software
Einheitliche Lösung für alle Daten
Traditionelle Planungslösung
Datensilos
Implementierung und Instandhaltung
ERP-Software
Cloud-Deployment, inklusive Updates.
Traditionelle Planungslösung
Manuelle Installationen, IT-intensive Wartung.
Kostenstruktur
ERP-Software
Abonnementbasierte Preismodelle, die pro Anwender skalieren.
Traditionelle Planungslösung
Hohe Lizenzgebühren zu Beginn, versteckte Wartungskosten.
Prozessautomatisierung
ERP-Software
Integrierte Workflows und Genehmigungsprozesse
Traditionelle Planungslösung
E-Mail-Übergabe, manuelle Schritte.
Budgetierung und Prognose
ERP-Software
Echtzeit-Dashboards, Szenarioplanung.
Traditionelle Planungslösung
Batch-Berichte, statische Budgets
Compliance und Kontrollen
ERP-Software
Rollenbasierte Zugriffskontrolle, Audit-Trails.
Traditionelle Planungslösung
Gemeinsam genutzte Dateien, eingeschränkte Nachverfolgbarkeit.
Integrationen
ERP-Software
Vorkonfigurierte Konnektoren für alle Funktionen.
Traditionelle Planungslösung
CSV-Importe, benutzerdefinierte Skripte.
Schon gewusst?
Eine Forrester-Studie zu KMU mit Cloud-ERP verzeichnete Produktivitätssteigerungen von 12,5 % in den Abläufen, 15 % im Vertrieb und 15,6 % im Finanzbereich – dank weniger manueller Abstimmungen und mehr Transparenz.
Die Vorteile von ERP-Software für kleine und mittelständische Unternehmen
ERP-Software beendet das Chaos unzähliger Lösungen und sorgt für Transparenz in Echtzeit, kalkulierbare Kosten und eine Entlastung der IT. Nach dem Umstieg auf ERP-Software berichten KMU häufig von schnelleren Abschlüssen sowie kontrollierteren, standardisierten Prozessen, sodass sich die Teams auf das Wachstum konzentrieren können. Die folgenden Vorteile verdeutlichen, wo schlanke Unternehmen mit ERP-Lösungen punkten.
Schnellere Abschlüsse dank auditfähiger Daten
KMU benötigen Geschwindigkeit, ohne dabei die Kontrolle über ihre Daten und Prozesse einzubüßen. ERP-Plattformen bündeln Transaktionen, automatisieren Buchungssätze und erzwingen Genehmigungen. So bleibt das Reporting am Monatsende stets kontrolliert und konform. Kainos reduzierte die Zeit für den Monatsabschluss um rund 25 % und verkürzte externe Audits um zwei Wochen, nachdem das Unternehmen zur Workday-Plattform gewechselt war. Dies belegt eindrucksvoll, wie saubere Datenströme wertvolle Zeit sparen.
Agilität in der Planung für kleine Teams
Die manuelle Zusammenführung von Daten und die Planung kosten Ihr Team wertvolle Zeit, die an anderer Stelle besser investiert wäre. In Kombination mit modernen Planungsstrategien versetzt ERP-Software Ihre Teams in die Lage, Szenarien zu modellieren und Prognosen in Rekordzeit zu aktualisieren. So können sie sich darauf konzentrieren, Vorhersagen zu treffen und Pläne zu verfeinern, welche die Abläufe optimieren. Scout24 verzeichnet eine deutliche Zeitersparnis bei der Erfassung und Konsolidierung von Daten und nutzt Workday Adaptive Planning nun für eine präzise, teamübergreifende Szenarioplanung.
Finanzen und HR auf einer Plattform
Wenn die Daten aller Unternehmensbereiche in einem einzigen System zusammenfließen, gehören mühsam zu behebende Schwachstellen der Vergangenheit an. Ein zentralisiertes ERP ermöglicht es Führungskräften, personelle Veränderungen und Kosten parallel im Blick zu behalten, was eine präzisere und effizientere Planung garantiert. Als Blackbaud HR und Finanzen auf Workday verknüpfte, konnte das Unternehmen die Anzahl der Journaleingaben um mehr als 25 % senken und Analysen spürbar beschleunigen.
Integrationen ohne großen IT-Aufwand
ERP-Plattformen mit sicheren, vorkonfigurierten Konnektoren binden Daten aus der Entgeltabrechnung, dem CRM und der Beschaffung sauber ein – und sorgen dafür, dass dies auch so bleibt. Das System und seine Konnektoren erhalten automatisch Updates. Ihr Team muss also keine Skripte schreiben oder optimieren, um den Datenfluss aufrechtzuerhalten.
ENMAX nutzt eine Vielzahl von Integrationen über Workday, um seine komplexen Datenströme aus verschiedenen Lösungen effizient zu managen. „Wir bewegen enorme Datenmengen über unsere verschiedenen Systeme hinweg – eingehende und ausgehende Daten halten sich dabei die Waage. Durch Integrationen stellen wir sicher, dass die Daten überall synchron bleiben“, erklärt Ray Alwani, Director of Business Systems Process and Strategy bei ENMAX. „Wir greifen häufig auf die Punkt-zu-Punkt-Integrationen von Workday zurück, die über einen einfachen Webservice-Aufruf funktionieren. Das klappt für uns hervorragend. Das ist einfach und extrem sicher.“
Standardisierte, skalierbare Prozesse
Eine moderne ERP-Software standardisiert Prozesse, indem sie allgemeingültige Regeln und Workflows direkt im System verankert. Das ERP-System sorgt für einheitliche Abläufe bei Spesenabrechnungen, der Entgeltabrechnung, Bestellungen und Buchungen. So muss nicht jede Abteilung ihre eigenen Spreadsheets, Vorlagen oder Genehmigungsketten erstellen. REHAB Hospital of the Pacific konnte durch die Implementierung der Workday-Plattform 60 % seiner Prozesse im Bereich Finanzen und 90 % der HR-Abläufe standardisieren.
Nahtlose Einführung von ERP-Software für Ihr kleines oder mittelständisches Unternehmen
Die Investition in eine ERP-Software lohnt sich. Dennoch ist es keine Seltenheit, dass KMU bei der Einführung einer neuen Lösung und der dazugehörigen Prozesse auf Hürden stoßen. Ausufernde Budgets, Fachkräftemangel, unsaubere Daten und Probleme bei der Integration sind typische, aber lösbare Herausforderungen für KMU. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welchen Herausforderungen Ihr Unternehmen begegnen könnte und wie Sie diese meistern.
Budgetüberschreitungen durch „versteckte“ Technologie-Anforderungen
Der Wechsel zu einer neuen, cloudbasierten ERP-Plattform zieht oft ungeplante Anschaffungen nach sich. Dazu zählen Data-Warehousing, Business Intelligence (BI), Sicherheits- oder Integrationslösungen, die das Budget am Ende sprengen. Vermeiden Sie ein schrumpfendes Budget, indem Sie vorab drei Dinge klären:
Technologie-Bewertung: Prüfen Sie, welche Lösungen Sie bereits im Einsatz haben und was Sie tatsächlich benötigen. So bleiben böse Überraschungen aus.
Bestandsverwaltung der Integrationen: Erstellen Sie eine übersichtliche Liste aller Systeme, die mit Ihrer ERP-Plattform verknüpft werden müssen – wie Entgeltabrechnung, CRM oder Steuersoftware. Das hilft Ihnen, die Kosten verlässlich zu planen.
Positionsposten für Notfallplanung: Planen Sie zusätzliche 10 bis 15 % des Budgets als Sicherheitsnetz für unerwartete Ausgaben ein. Dadurch bleibt das Projekt auf Kurs, falls doch noch etwas dazwischenkommt.
Führen Sie zudem BI und erweiterte Module erst nach dem Go-live ein, um das Kernbudget zu schonen.
Ressourcenengpässe und Kompetenzlücken
Viele Projekte geraten aus den Fugen, weil den Teams die Kapazitäten oder speziellen Kompetenzen für eine erfolgreiche Einführung fehlen, wie etwa beim Einrichten von Integrationen.
Legen Sie das Team und den Umfang des Projekts frühzeitig fest, damit die Arbeit auch für kleinere oder mittlere Unternehmen gut zu bewältigen ist. Klären Sie anschließend, wer welche Aufgaben übernimmt. Überlassen Sie beispielsweise einem Implementierungspartner aufwendige Schritte wie die Datenmigration, während Ihre internen Experten die Anforderungen definieren und testen. Es kann auch sinnvoll sein, vorübergehend ein Freelancer-Team zu engagieren, das Sie bei der Ersteinrichtung unterstützt.
Schwaches Change Management und mangelnde Anwenderakzeptanz
Nicht alle Unternehmen legen großen Wert auf Change Management – dabei wäre das enorm wichtig. Ein schwaches Change Management führt oft zu Widerständen, umständlichen Workarounds und einem langsameren Mehrwert für Unternehmen. Etablieren Sie ein Change-Programm mit Sponsoren aus dem Leadership, Super-User-Gruppen, rollenbasiertem Training und messbaren KPIs für die Akzeptanz. Testen Sie Prozesse in Pilotprojekten mit Teams an vorderster Front, bevor der großflächige Rollout startet. So finden Sie heraus, was Sie beibehalten, ändern und optimieren müssen.
Risiken bei Datenqualität, Migration und Sicherheit
Data Governance und Datenintegrität stellen KMU häufig vor große Hürden. Leider öffnen Fehler bei der Migration und unzureichende Zugriffskontrollen Tür und Tor für Fehler und Sicherheitsrisiken. Es empfiehlt sich, die Quelldaten vor der Migration zu bereinigen – selbst wenn das bedeutet, dass Sie hierfür eine temporäre Einstellung eines Experten oder eines Teams vornehmen müssen. Dieser Vorgang umfasst die Standardisierung von Formaten, das Entfernen von Daten-Duplikaten und die Überprüfung von Unterlagen anhand aktueller Richtlinien.
Testen Sie während der Migration zunächst mit Teilmengen der Daten und führen Sie Abgleiche mit den Quellsystemen durch, um die Genauigkeit sicherzustellen. Nach der Migration müssen Sie rollenbasierte Zugriffsrechte erzwingen, sodass nur berechtigte Personen sensible Informationen anzeigen oder bearbeiten können. Richten Sie außerdem Audit-Trails und automatisierte Warnmeldungen ein, um Anomalien rasch aufzudecken.
Riskante Strategien beim Rollout
Der Versuch, eine ERP-Software im Eiltempo einzuführen, ist für kleine Teams riskant, da sie oft zusätzliche Schulungen benötigen. Führen Sie die Software phasenweise ein – etwa pro Modul oder Geschäftseinheit –, anstatt Ihre Prozesse durch eine Implementierung auf einen Schlag zu überlasten. So können Sie Prozesse verfeinern und Integrationen zwischen einzelnen Projektphasen stabilisieren.
Schon gewusst?
Laut der ERP-Bewertung von IDC MarketScape aus dem Jahr 2024 priorisierten 51 % der mittelständischen Unternehmen Investitionen in ERP-, CRM- oder HCM-Software, um ihre wichtigsten Daten zu bündeln. 60 % planten zudem eine Erhöhung ihres Technologie-Budgets.
So gelingt die Implementierung von ERP-Software für KMU
Ein solider ERP-Rollout ist weniger eine einfache Technologie-Installation als vielmehr eine echte Unternehmensstrategie. Die folgenden Schritte zeigen, wie führende Analysten und Unternehmen bei der Implementierung von Cloud-ERP-Software vorgehen, um auf Nummer sicher zu gehen.
1. Definieren Sie Ergebnisse und KPIs, bevor Sie das System überhaupt anrühren.
Erstellen Sie eine kurze Übersicht zum erwarteten Mehrwert für Unternehmen mit drei bis fünf messbaren Zielen, zum Beispiel:
Reduzierung der Zeit für den Monatsabschluss von 10 auf 5 Tage innerhalb der ersten beiden Reporting-Zyklen
Verkürzung der Genehmigungszeit für Bestellungen um 40 % durch die Automatisierung von Workflows und die Standardisierung von Genehmigungen
Verbesserung der Prognose-Genauigkeit auf eine Abweichung von maximal ±5 % zu den tatsächlichen Zahlen bei Ertrag und Ausgaben innerhalb von sechs Monaten
Reduzierung von manuellen Fehlern in der Entgeltabrechnung um 75 % durch integrierte Daten aus HR und Finanzen
Steigerung der pünktlichen Auftragsabwicklung für den Kunden auf 95 %, indem Daten aus Bestandsverwaltung, Vertrieb und Lieferkette in einem System vernetzt werden
Weisen Sie jedem Ziel einen festen Verantwortlichen zu, der dessen Einhaltung überwacht und einen Zeitplan aufstellt, um es mit der neuen Lösung zu erreichen. Das schärft den Fokus, erleichtert Designentscheidungen und führt zu einem weitaus kontrollierteren Rollout.
2. Setzen Sie auf ein Fit-to-Standard-Prozessdesign, um einen sauberen Kern zu bewahren.
Ein Fit-to-Standard-Ansatz bedeutet, dass Unternehmen die Workflows nutzen, die bereits in ihrem ERP-System integriert sind, anstatt Prozesse von Grund auf neu zu erfinden. Moderne ERP-Plattformen bieten Abläufe nach Best Practices für wichtige Bereiche wie die Entgeltabrechnung, Rechnungsstellung und Bestellgenehmigungen – genau die Grundlagen, die die meisten KMU für einen erfolgreichen Start benötigen. Bleiben Sie für einen reibungslosen Rollout so nah wie möglich am Standarddesign. Nehmen Sie Änderungen nur in Bereichen vor, die Ihrem Unternehmen einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen.
3. Wählen Sie einen Partner für die Implementierung, der fundiertes Fachwissen im Bereich KMU mitbringt.
Bewerten Sie Partner anhand ihrer Erfahrung mit Cloud-ERP, ihrer Vorlagen für Ihre Branche und ihrer Fähigkeit, schlanke Teams zu coachen. Während viele Anbieter von ERP-Software standardmäßig mit Großkonzernen zusammenarbeiten, fehlt ihnen oft die vergleichbare Erfahrung mit KMU. Sie brauchen einen Partner, der genau weiß, wie Rollouts für kleinere Teams funktionieren und wie man echte Ergebnisse für Ihr Unternehmen erzielt. Greifen Sie auf diese kostenlose Ausschreibungsvorlage zurück, um Ihre Anforderungen zu definieren und die Anbieterbewertung zu starten.
4. Investieren Sie in Enablement statt in Training.
Eine anfängliche Schulung ist wichtig. Der langfristige Erfolg mit ERP-Software steht und fällt jedoch mit dem kontinuierlichen Support. Anstatt die Anwender mit jeder einzelnen Funktion zu überfordern, sollten Sie sich auf rollenspezifische Aufgaben konzentrieren. So entsteht Vertrauen durch praktische Anwendung. Bauen Sie ein kleines Netzwerk interner Topkräfte auf, die als Ansprechpartner für ihre Teams fungieren. Diese Kollegen können im Alltag weiterhelfen, bei Problemen unterstützen und die Akzeptanz der Anwender stärken, wenn sich die Anforderungen ändern. Sorgen Sie für eine einheitliche Ausrichtung, indem Sie System-Updates, Go-live-Zeitpläne und Änderungen frühzeitig kommunizieren. Machen Sie regelmäßiges Feedback zu einem festen Bestandteil des Prozesses, um Vertrauen und Klarheit zu schaffen.
So unterstützt Workday GO moderne KMU
Traditionelle ERP-Systeme sind für KMU oft ein zweischneidiges Schwert: Entweder sind sie völlig überladen mit Funktionen, die sie ohnehin nie nutzen, oder sie sind so stark eingeschränkt, dass sie kein Wachstum zulassen. Workday optimiert die ERP-Software und bietet eine Enterprise Management Cloud, die Planung, Analysen und die täglichen Abläufe auf einer einzigen Plattform vereint. Im Gegensatz zu gewöhnlichen ERP-Systemen basiert Workday auf einem cloudnativen Kern. So erhalten Sie automatisch Updates und können Ihre Daten integrieren, ohne eine aufwendige Infrastruktur verwalten zu müssen.
Dieser Unterschied ist für KMU extrem wichtig, denn sie benötigen Flexibilität ohne die versteckten Kosten von On-Premise- oder zu stark benutzerdefinierten Lösungen. Workday bietet die finanzielle Präzision, Workforce Intelligence und Compliance-Schutzmaßnahmen, die man von einem weltweit führenden ERP-Anbieter erwartet – jedoch in einem Format, das sich optimal für mittelständische Unternehmen skalieren lässt. Das macht Workday zu einer der vertrauenswürdigsten Plattformen für Unternehmen jeder Größe.
Die wichtigsten Funktionen der Workday Enterprise Management Cloud für KMU:
Einheitliche Finanzen und HR: Eine einzige Plattform für Entgeltabrechnung, Spesen und Personalkosten
Adaptive Planning: Szenariomodellierung in Echtzeit für Budgets und Prognosen
Automatisierte Compliance-Updates: Integrierte regulatorische Inhalte und ein Audit-bereites Reporting
Integrierte Analysen: Dashboards mit prädiktiven Erkenntnissen, die auf Live-Betriebsdaten basieren
Integration-Hub: Vorkonfigurierte Konnektoren zu Entgeltabrechnung, CRM und weiteren zentralen Geschäftsanwendungen
Skalierbare Cloud-Grundlage: Fortlaufende Updates, ohne Wartung von On-Premise-Systemen
- Rollenbasierte Sicherheit: Granulare Kontrollen und Audit-Trails zum Schutz Ihrer sensiblen Daten
- Globale Ausrichtung: Unterstützung für verschiedene Währungen, Sprachen und mehrere Geschäftseinheiten – ideal für expandierende KMU
So hilft Workday GO kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Vereinfachung von HR und Finanzen
Was ist Workday GO?
Workday GO bietet einen schnellen, kostengünstigen und risikoarmen Go-live mit einer top-bewerteten KI-gestützten Plattform. Erzielen Sie sofort Geschäftsergebnisse mit vorkonfigurierten Paketen, die bewährte Best Practices nutzen und eine schnelle Aktivierung ermöglichen – bis zu 60 Tagen!
Wie funktioniert es?
Workday GO umfasst eine Vorkonfiguration, die die Qualität und Planbarkeit der Aktivierung steigert. So kann Workday über ein erweitertes Partnernetzwerk effektiv skalieren und Lösungen kostengünstiger anbieten – bei gleichzeitig reduziertem Risiko für Kunden und Partner.
Was kostet das Ganze?
Workday bietet KMU eine Lösung, die einen schnellen, erschwinglichen und risikoarmen Weg zu einem erstklassigen ERP-System ebnet. Die Lösung beinhaltet erstklassige Funktionen, die schnell einen Mehrwert für Unternehmen generieren und dabei eine zukünftige Skalierbarkeit gewährleisten, die sich Ihrem Wachstum anpasst.
Wie lange dauert die Aktivierung?
Mit Workday GO können Sie innerhalb von nur 60 Geschäftstagen live gehen. Während andere Systeme nach der Einführung kaum verändert werden können, sind Workday-Geschäftsprozesse flexibel und einfach konfigurierbar – aufwendige IT-Projekte gehören der Vergangenheit an.
Zentrale Funktionen von Workday GO:
HR-Lösungen: Führen Sie Ihre HR-Prozesse auf einer branchenführenden Plattform mit integrierter KI zusammen und erzielen Sie deutliche Effizienzgewinne
Payroll: Automatisieren und optimieren Sie Prozesse, um Ihre Mitarbeiter korrekt, pünktlich und regelkonform zu bezahlen
Talentmanagement: Erschließen Sie das Potenzial Ihrer Belegschaft mit den Einblicken, die Sie zur Entwicklung und Umsetzung mitarbeiterorientierter Strategien benötigen
Buchhaltung: Optimieren Sie den Finanzabschluss und steigern Sie die Effizienz der gesamten Finanzfunktion, indem Sie Routineaufgaben vereinfachen
Audits und Kontrollen: Reduzieren Sie Compliance-Risiken, erhöhen Sie die operative Resilienz und optimieren Sie das Change Management
- Reporting in Echtzeit: Gewinnen Sie detailliertere Einblicke in die Zahlen – mit Zugriff auf Echtzeit-Daten und Details mit Drillfunktion
„Die Möglichkeit, klein anzufangen und schrittweise Workday-SKUs hinzuzufügen, wenn das Unternehmen wächst, war ein ausschlaggebender Faktor für unsere Entscheidung zugunsten von Workday.“
– Alba Castro, HR Director, Prime Time International
ERP-Software in die Praxis umsetzen
ERP-Software ist längst nicht mehr nur eine Lösung für weltweit agierende Konzerne. Sie ist inzwischen eine echte Wachstumsplattform, die maßgeschneidert für kleine und mittlere Unternehmen ist. Durch die Bereitstellung in der Cloud, integrierte Best Practices und Echtzeit-Daten können schlanke Teams nun mit denselben Einblicken und derselben Kontrolle arbeiten wie ihre weitaus größeren Wettbewerber. Führungskräfte sollten ihre aktuellen Systeme auf den Prüfstand stellen und entscheiden, ob es an der Zeit ist, den Geschäftserfolg durch ein modernes ERP zu maximieren.
Erfahren Sie mehr über Workday GO.