So verbessert KI die Mitarbeitererfahrung
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung nutzt künstliche Intelligenz, einschließlich KI-Agenten, Chatbots und prädiktiver Analysen, um die Interaktion von Mitarbeitenden mit HR-, Learning- und Arbeitsplatzsystemen zu personalisieren. Sie automatisiert Routineaufgaben, liefert im richtigen Moment die relevanten Informationen und hilft HR-Teams, sich auf die menschliche Arbeit zu konzentrieren, die nur sie leisten können.
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung: Ein neuer Ansatz für das Personalmanagement
Heute öffnen viele Mitarbeitende noch immer fünf verschiedene Apps, um Urlaubsanträge zu übermitteln, Zusatzleistungen zu prüfen oder Trainingsangebote zu suchen. HR-Teams verbringen nach wie vor Stunden damit, dieselben Fragen zu beantworten. KI schließt diese Lücke, indem sie fragmentierte Workflows in eine einzige, intelligente Benutzererfahrung verwandelt und HR-Führungskräften detailliertere Einblicke in Engagement, Kompetenzen und Mitarbeiterbindung bietet.
Eine im HR-Bereich verankerte KI sorgt für eine stärkere Personalisierung der Mitarbeiter-Journeys mit weniger manueller Arbeit. Intelligente Systeme antizipieren Bedarf, übernehmen Routineaufgaben und liefern im richtigen Moment die relevanten Informationen. Das Ergebnis: höheres Engagement, weniger Verwaltungsaufwand und HR-Teams, die sich auf strategische Arbeit konzentrieren können.
Das Wichtigste in Kürze:
- Die KI-gestützte Mitarbeitererfahrung nutzt Künstliche Intelligenz, um die Interaktion von Mitarbeitenden mit HR-Systemen, Karriereentwicklung und Arbeitsplatzressourcen zu personalisieren und zu optimieren.
- Unternehmen, die KI in der HR-Funktion einführen, verzeichnen Verbesserungen bei Mitarbeiterbindung, Onboarding-Geschwindigkeit und HR-Service-Effizienz. Die KI übernimmt Routineanfragen und Verwaltungsaufgaben.
- Zu den Herausforderungen bei der Implementierung gehören Datenschutzbedenken, Widerstände gegen Change Management und die Gewährleistung, dass KI-Empfehlungen fair und unvoreingenommen bleiben.
- Entscheidend für den Erfolg ist die Integration von KI-Lösungen in bestehende HR-Plattformen, ohne bei komplexen Entscheidungen auf menschliche Kontrolle zu verzichten.
- Moderne HCM-Plattformen wie Workday integrieren KI und KI-Agenten, die aus dem Verhalten der Mitarbeitenden lernen, um proaktive, personalisierte Erfahrungen basierend auf einem einheitlichen Datenmodell bereitzustellen.
„Wir wollen Talente gewinnen, entwickeln, binden und motivieren – deshalb haben wir uns für Workday HCM entschieden.“
– Jose Maria Girona, Global HR Director, AIRE Ancient Baths
Was ist KI-gestützte Mitarbeitererfahrung?
Die KI-gestützte Mitarbeitererfahrung bezeichnet den Einsatz künstlicher Intelligenz, um personalisierte, effiziente Interaktionen zwischen Mitarbeitenden und den Systemen, Prozessen sowie Ressourcen ihres Unternehmens zu schaffen. Mitarbeitende müssen sich nicht in komplexen HR-Portalen zurechtfinden oder auf manuelle Antworten warten. Stattdessen erkennt KI ihre Bedürfnisse frühzeitig und liefert sofort relevante Informationen.
Dieser Ansatz verwandelt Routineaufgaben am Arbeitsplatz in intelligente Dialoge. KI-Agenten und Chatbots beantworten Fragen zu Zusatzleistungen, empfehlen Learning-Pfade basierend auf Karrierezielen und automatisieren Genehmigungs-Workflows. Die Technologie nutzt Signale zu Rollen, Kompetenzen und Aufgaben mit menschlicher Kontrolle, um die richtigen Ressourcen zur richtigen Zeit bereitzustellen und so für reibungslose Prozesse im gesamten Mitarbeiterlebenszyklus zu sorgen.
Die Ursprünge der KI-gestützten Mitarbeitererfahrung
Technologien für die Mitarbeitererfahrung wurden erstmals in den 1990er Jahren in Form von einfachen Selfservice-Portalen entwickelt, über die Mitarbeitende online auf Entgeltabrechnungsinformationen zugreifen und einfache Anfragen übermitteln konnten. Diese Systeme reduzierten den administrativen Aufwand, sorgten aber durch umständliche Benutzeroberflächen und eingeschränkte Funktionen für neue Frustrationen.
Das Zeitalter der Smartphones hat die Messlatte höher gelegt. Mitarbeitende erwarteten, dass sich Arbeitslösungen genauso intuitiv bedienen lassen wie privat genutzte Apps. Um 2010 entstanden erste KI-Anwendungen mit einfachen Chatbots für den IT-Support – doch diese regelbasierten Systeme frustrierten die Anwender oft mehr, als dass sie ihnen halfen.
Die heutige KI-gestützte Mitarbeitererfahrung ist anders: Sie verknüpft Systeme zu einem einheitlichen Erlebnis. Machine Learning analysiert riesige Mengen an Mitarbeiterdaten, um Bedürfnisse vorherzusagen. Die Verarbeitung natürlicher Sprache ermöglicht einen interaktiven Austausch. Diese Entwicklung ist gerade heute entscheidend: Remote-Arbeit und der Wettbewerb um Talente zwingen Unternehmen dazu, eine herausragende Mitarbeitererfahrung zu bieten, um Top-Performer zu gewinnen und dauerhaft zu binden.
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung vs. traditionelle HR-Erfahrung.
Die KI-gestützte Mitarbeitererfahrung bietet proaktiven, personalisierten Support durch intelligente Automatisierung. Traditionelle HR-Erfahrungen basieren hingegen auf reaktiven, manuellen Prozessen, die Engpässe schaffen. Dieser Unterschied prägt, wie Mitarbeitende Informationen suchen, Unterstützung erhalten und mit ihrem Unternehmen interagieren.
Bei herkömmlichen Systemen müssen Mitarbeitende wissen, wo sie suchen und was sie fragen sollen. KI-Systeme stellen relevante Informationen automatisch bereit. Das sorgt für schnellere Lösungszeiten, höhere Zufriedenheits-Scores und weniger administrativen Aufwand für das HR-Team.
Unterstützungsansatz
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung
Proaktive Empfehlungen basierend auf Rolle, Kenntnissen und Karrierephase
Traditionelle HR-Erfahrung
Reaktive Unterstützung, die erst dann erfolgt, wenn Mitarbeitende Hilfe oder Informationen anfordern
Verfügbarkeit
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung
Sofortige Antworten durch interaktive Schnittstellen – rund um die Uhr
Traditionelle HR-Erfahrung
Verfügbarkeit nur während der Geschäftszeiten per E-Mail oder Telefon
Learning und Entwicklung
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung
Personalisierte Learning-Pfade, die sich individuellen Zielen anpassen
Traditionelle HR-Erfahrung
Allgemeine Trainingsprogramme mit begrenzten Anpassungsmöglichkeiten
Workflow-Management
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung
Automatisierte Workflows, die Routineanfragen bearbeiten
Traditionelle HR-Erfahrung
Manuelle Bearbeitung durch HR-Fachkräfte
Engagement und Mitarbeiterbindung
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung
Prädiktive Signale, die Engagement-Risiken frühzeitig aufzeigen
Traditionelle HR-Erfahrung
Reaktive Maßnahmen, die Probleme erst angehen, wenn sie die Mitarbeiterzufriedenheit bereits beeinträchtigen
Systemintegration
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung
Einheitliche Erfahrung über alle HR-Touchpoints und -Systeme hinweg
Traditionelle HR-Erfahrung
Isolierte Systeme, die mehrere Logins und Schnittstellen erfordern
Anpassungsfähigkeit
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung
Funktionen für selbstgesteuertes Lernen, die sich im Zeitverlauf verbessern
Traditionelle HR-Erfahrung
Statische Prozesse, die manuelle Updates und Verwaltung erfordern
„Zwei Monate nach dem Go-live von Workday forderte Aberdeen Asset Management Mitarbeiter-Feedback an. Das Ergebnis: Die Anwender beschreiben die Lösung als intuitiv und benutzerfreundlich. Aberdeen unterstützt rund 2.800 Beschäftigte in 25 Ländern.“
Die Vorteile der KI-gestützten Mitarbeitererfahrung
Die stärksten Ergebnisse erzielt KI bei der Mitarbeitererfahrung in vier Bereichen: schnelleres Onboarding, weniger HR-Serviceanfragen, präzisere Signale zur Mitarbeiterbindung und eine umfassend personalisierte Weiterentwicklung. Jedes Ergebnis setzt saubere, vernetzte Mitarbeiterdaten voraus. Deshalb funktioniert KI am besten, wenn sie direkt in eine einheitliche HCM-Plattform integriert statt nachträglich aufgesetzt ist.
Schnelleres Onboarding und weniger Zeit bis zur Produktivität
KI hilft neuen Mitarbeitern dabei, schneller produktiv zu arbeiten – mit personalisierten Learning-Pfaden, rollenspezifischen Ressourcen und Kontaktempfehlungen. Intelligente Systeme erkennen Wissenslücken und schlagen relevante Trainings vor. Das verkürzt die Zeit bis zur Produktivität und sorgt für ein einheitlicheres Onboarding bei globalen Teams.
Geringere HR-Servicekosten durch Automatisierung
KI-Agenten und Chatbots können zahlreiche Routineanfragen übernehmen, von Fragen zu Zusatzleistungen bis hin zur Klärung bezüglich Richtlinien. Das Ergebnis sind kürzere Wartezeiten und eine Entlastung des Service-Desks. Diese Automatisierung verschafft HR-Fachkräften den Freiraum, sich auf strategische Arbeit wie Talententwicklung und Organisationsdesign zu konzentrieren.
Höhere Mitarbeiterbindung durch prädiktive Erkenntnisse
KI analysiert Signale rund um Engagement, Performance und Karriereentwicklung. So kann das HR-Team Fluktuationsrisiken erkennen, lange bevor Mitarbeitende über einen Wechsel nachdenken. Proaktive Maßnahmen wie gezielte Entwicklungschancen oder Rollenanpassungen helfen dabei, Spitzenkräfte dauerhaft zu binden und teure Fluktuation zu vermeiden.
Umfassend personalisierte Karriereentwicklung
Machine Learning gleicht die Kenntnisse und Interessen der Mitarbeitenden mit relevanten Entwicklungschancen ab. So passen sich die Entwicklungspfade an die Karriere an. Diese Personalisierung fördert das Engagement und stellt sicher, dass Unternehmen interne Talentpipelines aufbauen, um künftigen Führungskräftebedarf zu decken.
Bessere Entscheidungen dank Personalanalyse
KI liefert handlungsorientierte Erkenntnisse zu Team-Performance, Kompetenzlücken und dem ganzheitlichem Zustand des Unternehmens. Führungskräfte erhalten Echtzeit-Einblicke in Personaltrends, was datengestützte Entscheidungen bei Headcount-Planung, Vergütung und Ressourcenzuteilung ermöglicht.
Optimierte Performance-Management-Prozesse
KI-gestütztes, kontinuierliches Feedback hilft der HR-Funktion, jährliche Beurteilungen durch fortlaufende Coaching-Gespräche zu ersetzen. Mit intelligenten Empfehlungen ist es Managern möglich, zeitnah relevantes Feedback zu geben. Die automatisierte Zielverfolgung sorgt außerdem dafür, dass individuelle Beiträge an den Unternehmenszielen ausgerichtet sind.
Hürden auf dem Weg zu einer KI-gestützten Mitarbeitererfahrung überwinden
Eine KI-gestützte Mitarbeitererfahrung liefert echten Mehrwert, doch bei der Implementierung stoßen Unternehmen oft auf reale Hürden. Datenschutzbedenken, Vorbehalte der Mitarbeitenden und komplexe Integrationen können die Akzeptanz der Anwender bremsen. Effektive Governance und gezieltes Change Management helfen dabei, diese Herausforderungen zu meistern.
Datenschutz- und Sicherheitsbedenken
Mitarbeitende sorgen sich, dass KI-Systeme ihre persönlichen Arbeitsdaten sammeln und analysieren. Gleichzeitig müssen Unternehmen regionale und branchenspezifische regulatorische Anforderungen an den Umgang mit Daten erfüllen. Sensible Informationen wie Performance-Reviews und Karriereziele erfordern daher besonderen Schutz.
Transparente Data Governance, klare Opt-out-Mechanismen und die Einhaltung geltender Datenschutzbestimmungen (wie DSGVO in der EU oder CCPA in Kalifornien) schaffen Vertrauen und gewährleisten Compliance.
Change Management und Vorbehalte der Mitarbeitenden
Mitarbeitende reagieren oft skeptisch auf KI, weil sie den Verlust des Arbeitsplatzes fürchten oder Bedenken hinsichtlich neuer Tools haben. Diese Vorbehalte können die Akzeptanz verlangsamen und die Effektivität von KI im gesamten Unternehmen einschränken.
Werden die Mitarbeitenden jedoch in den Designprozess einbezogen, steigt die Akzeptanz. Umfassendes Training und die klare Botschaft, dass KI menschliche Fähigkeiten lediglich unterstützen statt ersetzen soll, nehmen die Ängste und fördern die Akzeptanz.
Komplexe Integration mit Legacy-Systemen
Viele Unternehmen betreiben mehrere HR-Plattformen, die nicht miteinander kommunizieren. Das führt zu Datensilos und inkonsistenten Anwendererfahrungen. Legacy-Systemen fehlen oft die APIs oder modernen Integrationsfunktionen, die KI benötigt, um reibungslos zu funktionieren.
Hier helfen schrittweise Integrationsstrategien, um Disruption zu minimieren. Eine einheitliche HCM-Plattform mit nativer KI macht das Verknüpfen isolierter Systeme von vornherein überflüssig.
Vorurteile und Fairness bei KI-Empfehlungen
KI kann bestehende Vorurteile bei Empfehlungen zur Einstellung, Beförderung oder Weiterentwicklung übernehmen, wenn die Trainingsdaten historische Ungleichheiten widerspiegeln. Solche verzerrten Ergebnisse bergen ohne entsprechendes Eingreifen rechtliche und DEI-Risiken und können den Aufbau eines inklusiven Arbeitsumfelds gefährden.
Regelmäßige Algorithmus-Audits, diverse Trainingsdaten, menschliche Kontrolle bei kritischen Entscheidungen sowie transparente KI-Prozesse sorgen dafür, dass die Empfehlungen fair, nachvollziehbar und verlässlich bleiben.
Hürden bei Kosten- und Ressourcenzuteilung
Die Implementierung von KI erfordert Vorabinvestitionen in Technologie, Training und Change Management. Für Unternehmen ist es oft schwer, den ROI zu quantifizieren – besonders dann, wenn sich die Vorteile erst mit der Zeit manifestieren.
Pilotprogramme helfen, den Mehrwert vor der unternehmensweiten Implementierung nachzuweisen. Anwendungsfälle mit hoher Wertschöpfung sorgen für schnelle Erfolge, während klare Kennzahlen die Rechtfertigung weiterer Investitionen erleichtern.
Ein ideales Framework für die KI-gestützte Mitarbeitererfahrung schaffen
Die erfolgreiche Implementierung einer KI-gestützten Mitarbeitererfahrung bringt Technologie und menschliche Bedürfnisse in Einklang. Unternehmen erzielen die besten Ergebnisse, wenn sie mit klaren Anwendungsfällen starten, eine solide Datengrundlage schaffen und parallel zur technischen Implementierung dem Change Management Priorität einräumen.
Schritt 1: Klare Anwendungsfälle und Erfolgskennzahlen definieren
Identifizieren Sie konkrete Herausforderungen der Mitarbeitenden, die KI meistern kann, wie z. B. ein langwieriges Onboarding oder sich wiederholende HR-Anfragen. Setzen Sie sich messbare Ziele, zum Beispiel eine Verkürzung der Zeit bis zur Produktivität oder höhere Zufriedenheits-Scores. Beginnen Sie mit Anwendungsfällen, die sich durch eine hohe Wertschöpfung und geringe Komplexität auszeichnen.
Schritt 2: Datenbereitschaft und -qualität bewerten
Prüfen Sie Ihre bestehenden Mitarbeiterdaten auf Vollständigkeit und Genauigkeit. KI benötigt saubere, strukturierte Daten, um aussagekräftige Erkenntnisse zu liefern. Identifizieren Sie Lücken, etablieren Sie Governance-Richtlinien und bestätigen Sie die Einhaltung geltender Datenschutzbestimmungen.
Schritt 3: Die richtige Technologieplattform auswählen
Setzen Sie auf KI-gestützte HR-Plattformen, die sich nahtlos in Ihre bestehenden Systeme integrieren lassen. Bevorzugen Sie Anbieter mit nachgewiesener Erfolgsbilanz und robuster Sicherheit. Bewerten Sie die Lösungen nach Benutzerfreundlichkeit, Konfigurierbarkeit und Gesamtbetriebskosten.
Schritt 4: Anwenderorientierte Erfahrungen gestalten
Beziehen Sie die Mitarbeitenden in den Designprozess ein, damit die Tools echte Probleme lösen. Schaffen Sie intuitive Benutzeroberflächen, die Einarbeitungszeiten reduzieren. Testen Sie Prototypen und priorisieren Sie den mobilen Zugang.
Schritt 5: Umfassende Change Management-Pläne entwickeln
Gehen Sie auf die Bedenken Ihrer Mitarbeitenden ein und stellen Sie in Ihrer Kommunikation die Vorteile heraus. Bieten Sie ein maßgeschneidertes Training und benennen Sie Change Champions, um die Akzeptanz zu fördern. Machen Sie transparent, wie KI Menschen ergänzt – und nicht ersetzt.
Schritt 6: Phasenweise Implementierung mit Pilotprogrammen
Führen Sie Funktionen schrittweise ein und beginnen Sie mit Early Adoptern. Überwachen Sie Nutzungsmuster und holen Sie Feedback ein, um die Implementierung zu optimieren. Nutzen Sie die Ergebnisse der Pilotprojekte, um Business Cases für den breiteren Einsatz zu erstellen.
Technische Anforderungen
KI-gestützte Plattformen erfordern sicheres Cloud-Hosting, API-Integration und die Verarbeitung von Echtzeit-Daten. Achten Sie auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und implementieren Sie Authentifizierungs-, Verschlüsselungs- sowie Sicherheits-Audits für eine sicher Umgebung. Planen Sie Skalierbarkeit für eine wachsende Anwenderakzeptanz.
„Workday war der Wegbereiter für unser Transformationsprogramm. Die Mitarbeiter verstehen jetzt den Prozess, den wir durchlaufen, und den Wert, den er bereitstellt.“
– Alison Tweedale, Head of Transformation and Global PMO, GenesisCare
Wie Workday AI Ihre Arbeit erleichtert
Workday integriert KI nahtlos in die gesamte Plattform. So erhalten Mitarbeitende, Manager und HR-Teams genau dort intelligente Unterstützung, wo sie ohnehin arbeiten – direkt in ihren gewohnten Workflows.
Da Workday AI auf einem einheitlichen Datenmodell für Mitarbeitende, Kompetenzen und Arbeit aufbaut, verfügen alle Empfehlungen über den nötigen Kontext. Sie sind präzise, nachvollziehbar und sicher steuerbar.
Die zentralen Funktionen von Workday AI:
- Sana: Ihr zentraler Zugang für die Arbeit. Sana vernetzt Mitarbeitende in einem einzigen interaktiven Erlebnis mit Antworten, Aufgaben und Lerninhalten – und das nahtlos über Workday und andere Unternehmens-Apps hinweg.
- Self-Service Agent. Dieser erledigt alltägliche Fragen und Verwaltungsaufgaben für Mitarbeitende und Manager – vom Urlaub über Versetzungen bis hin zu Zusatzleistungen.
- Payroll Agent. Dieser beantwortet komplexe Fragen zur Entgeltabrechnung in weniger als einer Minute – eine Aufgabe, die in klassischen Servicemodellen oft Wochen dauert.
- Empfehlungen für Talente und Kompetenzen. Diese bringen Mitarbeitende basierend auf ihren Kompetenzen und Karrierezielen mit passenden Chancen, Mentoren und Lernangeboten zusammen. Das Fundament dafür bildet eine HCM-Grundlage, bei der Kompetenzen an erster Stelle stehen.
- Personalisierte Lernpfade. Diese passen sich dem individuellen Fortschritt an und schlagen Weiterbildungen vor, die exakt auf die Rolle und die Karriereziele zugeschnitten sind.
- Prädiktive Erkenntnisse zur Belegschaft. Diese helfen dem HR-Team, schwindendes Engagement, Nachfolgelücken und Belegschaftstrends frühzeitig zu erkennen, bevor sie dem Unternehmen schaden.
- Suche in natürlicher Sprache. Diese ermöglicht es Mitarbeitenden, Fragen in ihrer Alltagssprache zu stellen und prompt präzise Antworten zu Richtlinien und Abläufen zu erhalten.
- Agent System of Record. Dieses System verschafft der IT und Führungskräften Transparenz über jeden KI-Agenten – ob von Workday, Partnern oder benutzerdefiniert. So können sie Zugriffe steuern, Kosten im Blick behalten und die Auswirkungen für ihre KI-Belegschaft exakt messen.
- Governance by Design. Workday sichert jeden KI-Agenten mit denselben strengen Sicherheits- und Geschäftsregeln ab, die auch Ihre Mitarbeiter- und Finanzdaten schützen. Das macht alle Empfehlungen nachvollziehbar, überprüfbar und sicher.
Das Resultat: HR wandelt sich von der reaktiven Servicebereitstellung hin zu einem proaktiven, personalisierten Support – während die wichtigen Entscheidungen weiterhin in Menschenhand bleiben.
Häufig gestellte Fragen
Eine KI-gestützte Mitarbeitererfahrung nutzt Künstliche Intelligenz, um den Arbeitsalltag für Mitarbeitende und Manager spürbar zu erleichtern. Statt sich durch unzählige HR-Portale zu klicken, stellen Mitarbeitende Fragen einfach in ihrer natürlichen Sprache. Sie erhalten personalisierte Empfehlungen und lassen Routineaufgaben – vom Urlaubsantrag bis zum Lernvorschlag – vollautomatisch erledigen.
KI verbessert die Mitarbeitererfahrung, indem sie routinemäßige HR-Aufgaben automatisiert, Karriere- und Lernempfehlungen personalisiert und häufige Fragen in Sekundenschnelle beantwortet. Das minimiert Reibungsverluste für die Mitarbeitenden, schafft HR-Teams Freiräume für strategische Aufgaben und hilft Managern dabei, Engagement-Risiken deutlich früher zu erkennen.
KI-Systeme können Vorurteile aus ihren Trainingsdaten übernehmen. Echte Fairness erfordert deshalb menschliche Kontrolle, transparente Modelle, regelmäßige Audits sowie eine hohe Vielfalt in den zugrunde liegenden Daten. Zudem sollten moderne HR-Plattformen Administratoren stets Einblick geben, wie die KI-Empfehlungen genau entstehen.
Typische Hürden sind Datenschutz und Compliance, die Integration in bestehende HR-Systeme, Ängste der Mitarbeitenden vor der Veränderung sowie die Gewährleistung, dass KI-Empfehlungen stets fair bleiben. Ein schrittweiser Ansatz, der mit gezielten Anwendungsfällen und einer klaren Governance startet, minimiert diese Risiken effektiv.
Starten Sie am besten, indem Sie ein oder zwei besonders fehleranfällige HR-Prozesse identifizieren – etwa das Onboarding oder typische Fragen zu Zusatzleistungen. Sorgen Sie für vollständige und konsistente Daten. Wählen Sie anschließend eine HCM-Plattform mit nativer KI sowie starker Governance und starten Sie ein Pilotprojekt mit klaren Erfolgskennzahlen, bevor Sie die Lösung skalieren.
KI-gestützte Mitarbeitererfahrung in der Praxis
KI für die Mitarbeitererfahrung ist nicht einfach nur ein neues Tool. Es ist ein fundamentaler Wandel, wie das HR-Team skalierbaren Support, detaillierte Erkenntnisse und echte Personalisierung liefert. Mit der rasanten Entwicklung von generativer KI und smarten KI-Agenten werden wir künftig noch ausgefeiltere Anwendungen sehen – vom prädiktiven Karriere-Coaching bis hin zum Echtzeit-Monitoring des Unternehmenszustands.
Workday macht diesen Wandel Realität: mit nativer KI, maßgeschneiderten Agenten und einem zentralen Zugang für die Arbeit. Das alles ist eingebettet in dieselben unternehmensweiten Regeln, die auch Ihre Mitarbeiter- und Finanzdaten schützen.