Chief People and Community Officer: Mutterschaft als Schlüsselmoment
Jolen Anderson von BetterUp über den Mythos der perfekten Führungskraft und Leadership-Kompetenzen wie Empathie, Klarheit und Menschlichkeit.
Jolen Anderson von BetterUp über den Mythos der perfekten Führungskraft und Leadership-Kompetenzen wie Empathie, Klarheit und Menschlichkeit.
Für Jolen Anderson, Chief People & Community Officer bei BetterUp, wurde Führungskompetenz noch nie durch aufgeräumte Spreadsheets oder sterile Unternehmenstheorien definiert. Ihre Karriere ist vielmehr ein dynamischer Blueprint dafür, wie sich geschäftliche Anforderungen mit der unberechenbaren, aber wunderbar chaotischen Realität des Lebens in Einklang bringen lassen. „Mit drei Kindern unter drei Jahren – einschließlich neugeborener Zwillinge – stand ich plötzlich an dem Punkt, eine der anspruchsvollsten Führungspositionen meiner Karriere anzutreten“, erinnert sich Anderson.
Sie stellte sich der Tatsache, dass Privat- und Berufsleben nicht in vordefinierten Bahnen verlaufen und baute eine Karriere auf, die die übergeordnete Unternehmensstrategie mit den Lebensrealitäten der ihr unterstellten Mitarbeitenden verbindet. Das bedeutet für Anderson, Veränderungen nicht mit vorgetäuschter Gewissheit zu begegnen, sondern mit der Anpassungsfähigkeit, diese zu meistern.
„Mit drei Kindern unter drei Jahren – einschließlich neugeborener Zwillinge – stand ich plötzlich an dem Punkt, eine der anspruchsvollsten Führungspositionen meiner Karriere anzutreten.“
Studie
„Mission klären, Fokus setzen, den Job erledigen.“
Als ihr Privatleben Mitte 30 durch drei Kleinkinder auf den Kopf gestellt wurde, stieß Jolen an eine Grenze, die ihren Führungsstil grundlegend veränderte. Bis dahin basierte ihre Karriere auf persönlicher Anstrengung, unermüdlichem Tatendrang und der Weigerung, Aufgaben abzugeben. Doch die enorme Belastung durch die Erziehung von drei kleinen Kindern zwang sie dazu, ihre eigene Strategie zu überdenken.
„Meine eigenen Bemühungen, mein Team anzutreiben und zu unterstützen, reichten nicht mehr aus. Ich war gezwungen, Aufgaben abzugeben. Ich musste mich auf andere verlassen. Ich war gezwungen, Mitarbeitende einzustellen, die besser waren als ich, damit sie ihr volles Potenzial entfalten konnten. Und das war für meine Karriere ein echter Durchbruch.“
In dieser turbulenten Lebensphase bot ihr der Rat ihrer Mutter – die während der Erziehung ihrer eigenen Kinder ununterbrochen gearbeitet hatte – einen hilfreichen Leitgedanken: Konzentriere dich darauf, in den besonders wichtigen Momenten vollkommen präsent zu sein. Ihre Mutter erinnerte sie daran, dass kleine Kinder einfache Bedürfnisse haben und sich nicht an jede kleine Abwesenheit erinnern werden. Jolen übertrug diese Priorisierung auf ihre Unternehmenswelt und lernte, sich ganz auf ein optimales Arbeitsergebnis zu konzentrieren, während sie den Rest bewusst losließ.
„Ich war gezwungen, bei der Einstellung darauf zu achten, Mitarbeitende an Bord zu holen, die besser waren als ich, damit sie ihr volles Potenzial entfalten konnten. Und das war für meine Karriere ein echter Durchbruch.“
Lesen Sie hier die Erfolgsstory von BetterUp zur KI-Transformation.
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