Warum Kompetenztransparenz wichtig ist
Jahrzehntelang haben Unternehmen ihre Talente anhand von Tätigkeitsbezeichnungen, Organigrammen und dem Headcount gemanagt. Obwohl diese Strukturen immer noch einen wichtigen Zweck erfüllen, bieten sie nicht genügend Transparenz über die Funktionen, die in der gesamten Belegschaft tatsächlich vorhanden sind.
Mit den wachsenden Anforderungen im Unternehmen entscheiden immer öfter Kompetenzen statt Tätigkeitsbezeichnungen darüber, ob Unternehmen ihre Strategie umsetzen können.
Eine Kompetenzanalyse lenkt den Blick weg von Organigrammen hin zu den Fähigkeiten der Mitarbeitenden. Sie vermittelt ein klares Bild der Kompetenzen, über die Ihre Belegschaft heute verfügt, und vergleicht sie mit den Funktionen, die Ihr Unternehmen in Zukunft benötigen wird. Diese Transparenz zeigt Führungskräften, wo geschäftskritische Kompetenzen fehlen, wo sich Talente gezielt entwickeln oder neu einsetzen lassen und wo externe Einstellungen nötig sein könnten.
Unternehmen erkennen zunehmend den Wert dieses Ansatzes. Mehr als die Hälfte setzt bereits auf eine kompetenzbasierte Strategie, weitere 23 % wollen innerhalb des nächsten Jahres nachziehen. Führungskräfte nennen verbesserte Produktivität, mehr Innovation, höhere unternehmensweite Agilität und stärkere interne Mobilität als die wichtigsten Faktoren für diesen Wandel.