AI@work: Deutsche Beschäftigte führend bei KI-Delegation – hoher Nachbearbeitungsaufwand und Schatten-KI belasten Vertrauen am Arbeitsplatz
Anja Fordon
Senior Content Marketing Manager
Workday
Anja Fordon
Senior Content Marketing Manager
Workday
Neue Daten von Workday zeigen, dass Beschäftigte in Deutschland im weltweiten Vergleich Aufgaben besonders häufig an KI delegieren. Dennoch verdeutlichen ein hoher Nachbearbeitungsaufwand, weit verbreitete verdeckte Nutzung am Arbeitsplatz und vorsichtiges Vertrauen in Arbeitgeber eine komplexe Anwendungslandschaft.
Beschäftigte in Deutschland gehen davon aus, dass KI ihren Arbeitsalltag grundlegend verändern wird. Laut einer Studie vom August 2026 unter 5.400 Beschäftigten weltweit (darunter 994 in Deutschland) haben 87,7 % der deutschen Arbeitnehmenden eine vom Arbeitgeber bereitgestellte KI-Schulung erhalten, und 38.5 % erwarten, dass KI in den nächsten 12 Monaten neue berufliche Chancen eröffnet. Gleichzeitig befürchten 30,6 %, dass ihre derzeitigen Fähigkeiten an Wert verlieren.
Dieses Spannungsfeld zwischen Chance und Risiko zeigt sich am deutlichsten bei den intensivsten KI-Nutzern weltweit. Über alle Märkte hinweg sind Beschäftigte, die KI am häufigsten einsetzen, am stärksten davon überzeugt, dass diese ihre berufliche Zukunft sowohl positiv als auch negativ beeinflussen wird.
Eine hohe Nutzung führt also nicht zwingend zu mehr Optimismus oder größerer Skepsis. Sie schärft vielmehr das Bewusstsein für die doppelten Auswirkungen von KI: Sie öffnet neue Möglichkeiten, verändert aber gleichzeitig den Wert bestehender Qualifikationen.
Gespräche mit Führungskräften gehören in Deutschland bereits stärker zum Alltag als in vielen anderen Regionen: 34 % der Beschäftigten berichten von regelmäßigen oder wiederholten Diskussionen über die Auswirkungen von KI auf ihre Rolle. Allerdings konnte dieser Dialog allein bestehende Governance- und Vertrauensfragen noch nicht vollständig klären.
Studie
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