4. Flexible, nachhaltige Arbeit gestalten
Die neueste Personalstudie von Gallup ergab, dass für Mitarbeitende, die einen Jobwechsel in Betracht ziehen, eine bessere Work-Life-Balance und Wellbeing noch vor deutlich besserer Bezahlung und Zusatzleistungen rangieren. Da Unternehmen die Arbeit rund um KI und sich ändernde Geschäftsprioritäten weiterhin neu gestalten, hängt eine nachhaltige Performance zunehmend davon ab, wie die Arbeit selbst strukturiert ist – und nicht nur davon, wo sie stattfindet.
Für manche Mitarbeitende bedeutet Flexibilität hybrides Arbeiten oder Remote-Arbeit. Andere verstehen unter flexiblem Arbeiten verlässliche Zeitpläne, mehr Eigenverantwortung, geschützte Zeit für Learning oder die Chance, sich in funktionsübergreifenden Initiativen einzubringen.
Ziel ist es, Arbeitsumgebungen zu schaffen, die Anpassungsfähigkeit fördern, ohne Mitarbeitende zu überfordern. Dazu gehören:
- Klare Erwartungen
- Ein angemessenes Arbeitspensum
- Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Kompetenzen während der Arbeitszeit
- Konsequente Umsetzung von Richtlinien für flexibles Arbeiten
- Ausreichende Autonomie, um die Arbeit effektiv auszuführen
Wenn Mitarbeitenden auf dem Papier „Flexibilität“ zugesagt wird, doch von ihnen erwartet wird, ein ständig wachsendes Arbeitspensum zu bewältigen, sinkt das Mitarbeiter-Engagement drastisch. Die Menschen wollen nicht die Freiheit, 60 Stunden pro Woche von überall aus zu arbeiten – sie wünschen sich Arbeit, die tatsächlich nachhaltig ist.
Die besten Unternehmen haben aufgehört, Burnout nur defensiv zu bekämpfen. Stattdessen gestalten sie Rollen, Prozesse und Unternehmenskultur proaktiv, um die Energie ihrer Mitarbeitenden zu schonen und dauerhaft hohe Performance zu sichern.