Aus welchen fünf Schichten besteht Software as a Service?
Im Podcast haben wir den Begriff zerlegt. Ursprünglich beschrieb er nur ein Betriebsmodell: Der Anbieter betreibt die Software, der Kunde nutzt sie über das Netz. Im Alltag steht er für eine Produktkategorie mit Abo. Je nach Lesart sind also fünf Dinge gemeint:
1. Oberfläche: Für Gelegenheitsnutzer verliert die feste Maske an Bedeutung, weil ein Agent die passende Ansicht auf Zuruf erzeugt. Wo Kontrolle und Nachweis Pflicht sind, bleibt sie unverzichtbar.
2. Geschäftslogik: Interpretation, Planung und Orchestrierung wandern in die Agentenschicht. Verbindliche Regeln und Transaktionen bleiben, wo sie sind.
3. Daten: Saubere, maschinenlesbare Bestände werden wertvoller. Der neue Engpass ist die Datenhoheit, also die Frage, wer festlegt, welche Quelle gilt.
4. Governance: Sie gilt als Voraussetzung dafür, dass Agenten überhaupt am Betrieb teilnehmen dürfen, und nicht als Bremse.
5. Geschäftsmodell: Die Lizenz pro Nutzer steht am stärksten unter Druck.